Pariser Platz

Der Pariser Platz ist ein circa 1,5 Hektar großer quadratischer Platz in Berlin.

Er befindet sich im Stadtteil Mitte an der Ostseite des Brandenburger Tors. Von 1945 bis zur deutschen Wiedervereinigung war der Pariser Platz Teil der Sektorengrenze zwischen DDR und BRD. Seit Herbst 1989 ist der ehemals gesperrte Platz wieder für Fußgänger frei zugänglich.

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Geschichte

thumb|300px|Pariser Platz Der quadratische Platz wurde zwischen 1732 und 1734 als Teil der zweiten barocken Stadterweiterung unter Friedrich Wilhelm I. angelegt und mit Palais bebaut. 1814 erhielt er anlässlich der Eroberung von Paris durch preußische Truppen in den Befreiungskriegen seinen Namen. Ab etwa 1850 wurde die Bebauung des Platzes in klassizistischem Stil vereinheitlicht.

Der Pariser Platz wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Später wurden die Bauten ganz abgerissen, lediglich Reste der Akademie der Künste blieben bestehen. Erst nach dem Fall der Mauer, ab 1993, konnte mit dem Wiederaufbau des Platzes als Gesamtheit begonnen werden. Hierzu hatte der Berliner Senat aufgerufen, der auch Kriterien für die Bebauung bestimmte: Historische Elemente und moderne Bauweise sollten eine Einheit ergeben, um an die goldenen Zeiten des Platzes anzuknüpfen.

Umgebung

In unmittelbarer Umgebung befinden sich das Areal des Denkmals für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal).

Bekannte Anwohner

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Anliegende Gebäude

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Koordinate: 52°30'59" N 13°22'44" O

See also: Pariser Platz, 1732, 1734, 1814, 1850, 1945, 1989, 1993, Akademie der Künste