Pattern Matching

Unter Pattern Matching versteht man mathematisch-informatische Ansätze, folgende Fragestellungen zu beantworten:

Beinahe jedes Textverarbeitungsprogramm besitzt zum Beispiel eine Suchfunktion, mit der in einem Text alle Vorkommnisse eines bestimmten Begriffs gefunden werden können.

Es wird prinzipiell zwischen "harten" und "weichen" Matchingverfahren unterschieden.

"Harte" Verfahren

Es muss jedes Zeichen eines Teils übereinstimmen.

Beispiele für Erfolg:

Sequenz 1 = ACGTGC, Sequenz 2 = ACGTGC (Vollkommene Übereinstimmung)

Sequenz 1 = ACGTCGCTTC, Sequenz 2 = GTCGC (Ein Teil der Zeichenkette (Substring) wurde gefunden)

Beispiel für Misserfolg:

Sequenz 1 = ACGTGC, Sequenz 2 = ACGGGC (In der ersten Zeichenkette steht an Position 4 ein T, in der zweiten jedoch ein G)

"Weiche" Verfahren

Es wird die Ähnlichkeit zweier Zeichenketten untersucht. Ein Ansatz dazu ist das Sequenzalignment, welches unter anderem in der Bioinformatik seine Anwendung findet.

Beispiel:

Sequenz 1 = ACGTGC, Sequenz 2 = ACGGGC (Es wird keine Aussage darüber getroffen, ob Erfolg oder Misserfolg, es wird lediglich mittels Sequenzalignments ein Richtwert für die Qualität des Vergleichs - der Score - berechnet.)

Siehe auch

See also: Pattern Matching, Bioinformatik, DNA, Fuzzy-Suche, Informatik, Lewenstein-Distanz, Mathematik, Mustererkennung, Phonetische Suche, Regulärer Ausdruck