Paul Klee

Paul Klee (* 18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee bei Bern; † 29. Juni 1940 in Muralto bei Locarno), Deutsch-Schweizer Maler der abstrakten Malerei.

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Das Licht und Etliches (1931)
Inhaltsverzeichnis

Leben

1879 wird Paul Klee als Sohn eines Musiklehrers und einer Sängerin geboren. 1898 siedelt er nach München über. Nach langem Schwanken zwischen Musik, Literatur und Malerei entscheidet sich Paul Klee 1891 für die Malerei und studiert in München zuerst Graphik an einer Privatschule bei Heinrich Knirr (1862-1944) und später Malerei an der Akademie bei Franz von Stuck. Nach einer Italien-Reise und einem Aufenthalt bei den Eltern in Bern zieht er 1906 nach München und heiratet die Pianistin Lily Stumpf. 1911/12 kommt es zu wegweisenden Begegnungen mit Wassily Kandinsky, August Macke und Franz Marc. 1912 nimmt er an der zweiten Ausstellung des Blauen Reiters teil. Klee besucht auch Robert Delaunay in Paris. 1914 reist er nach Tunesien mit Macke und Moilliet. 1916-1918, inzwischen deutscher Staatsbürger leistet er seinen Militärdienst auf dem Flugplatz Gersthofen-Gablingen in Bayern ab. Die erste Gesamtausstellung Paul Klees in der Galerie Goltz, wurde am 17. Mai 1920 eröffnet. Sie umfasste 362 Werke an Gemälden, Aquarellen, Plastiken, Zeichnungen und Graphik-Blättern. Der Kunsthändler Goltz aus München war über 5 Jahre lang Klees Generalbevollmächtiger. 1921 bis 1931 lehrt Klee am Bauhaus in Weimar, später in Dessau, wo er Formmeister zunächst der Buchbinderwerkstatt, später der Glasmalerwerkstatt wird und seine Gestaltungs- sowie seine Farblehre entwickelt. Er gehört bis zur Auflösung des Bauhauses zu dessen dominierenden Personen und ist einer der maßgeblichen Gestalter des Erscheinungsbildes der Bauhauskunst. 1924 gründet er in Weimar zusammen mit Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe "Die Blauen Vier", welche außer im Bauhaus-Umfeld vor allem in den USA ausstellt. 1925 nimmt er an der Surrealisten-Ausstellung in Paris teil. 1931 wird er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, doch 1933 wird er als "entarteter Künstler" von den Nationalsozialisten fristlos entlassen. Er kehrt nach Bern zurück. Paul Klee leidet unter einer zunehmenden Verhärtung der Haut, einer so genannten Sklerodermie. 1937 werden 102 Werke von Paul Klee in deutschen Sammlungen als "entartete Kunst" beschlagnahmt. 1939 stellt Klee, deutscher Staatsbürger, einen Antrag auf Einbürgerung in der Schweiz. Paul Klee stirbt am 29. Juni 1940 in Locarno-Muralto.

Zu Klees Schülern zählt Hans Meyers.

Museen

Das neue Zentrum Paul Klee wurde in Bern eröffnet. Aus der Sammlung von circa 4000 Werken werden jeweils etwa 200 Arbeiten gezeigt. Im Museum of Modern Art in San Francisco findet man die umfangreiche Klee-Sammlung von Carl Djerassi.

Werke

1921, "Kristall-Stufung", Öffentliche Kunstsammlung, Basel
1921, "Traumstadt", Sammlung Berggruen, Berlin
1923, "Architektur", Nationalgalerie, Berlin
1924, "Karge Worte des Sparsamen", Sammlung Berggruen, Berlin
1928, "Katze und Vogel", The Museum of Modern Art, New York
1929, "Hauptweg und Nebenwege", Museum Ludwig, Köln
1939, "Liebeslied bei Mondschein"

Bücher

Gebäude und Einrichtungen

Folgende Einrichtungen wurden nach ihm benannt:

Das neue Kulturzentrum und Museum Zentrum Paul Klee in Bern wurde eröffnet.

Weblinks

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Personendaten
Klee, Paul
Schweizer Maler der abstrakten Malerei
18. Dezember 1879
Münchenbuchsee bei Bern
29. Juni 1940
Muralto bei Locarno

See also: Paul Klee, 17. Mai, 18. Dezember, 1879, 1891, 1906, 1911, 1912