Pelerine
thumb|100px|Gehäkelte Pelerine, 1911 Die Grundbedeutung des Begriffs nach ist eine Pelerine (auch Pellerine oder Pelarine, frz. "Pilgerin") ein kurzer Umhang, der nur die Schultern und Oberarme bedeckt. Sie kann an einem Mantel befestigt sein (z.B. bei der Redingote und Kutschermänteln) oder als eigenständiges Kleidungsstück getragen werden.
Heute bezeichnet man meistens einen weiten, ärmellosen Regenmantel als Pelerine. Diese Art des Umhangs hat den Vorteil, dass sie klein zusammengelegt und an verschiedene Situationen angepasst werden kann. Deshalb ist sie bei Bergsteigern recht beliebt. Sie wird auch als Regencape bezeichnet und ist meist aus strapazierfähigem synthetischen Material wie PVC in den Farben Grün oder grau.
Ihre Urform ist der in den Alpenländern beliebte Wetterfleck oder Kotze (Kleidung) aus Loden oder ähnlichem Material - der sich jedoch bei Regen ansäuft statt ihn wie die Pelerine abzuweisen. Gerade dies ist jedoch ein Vorteil bei starkem Wind - im Gebirge wie auch beim Radfahren.
Manche besorgten Autofahrer kaufen für ihren fahrbaren Untersatz eine Hagelschutz-Pelerine.
Weblinks
- http://www.graz4.scouts4u.at/content/ download/ausruestung_gusp.pdf (Ausrüstung)
- http://www.glamour.de/glamour/1/5/content/02883/index.php (Pelerine statt Mantel?)
- http://www.dgls.de/pelerine.htm (Der Mann in der schwarzen Pelerine, Astrid Lindgrens Kinderbotschaft 1969)
