Perleberg
| Wappen | Karte |
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| 140px|Wappen fehlt Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Perleberg hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Prignitz |
| Fläche: | 137,81 km² |
| Einwohner: | 13.334 (2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 97 Einwohner je km² |
| Höhe: | 30 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 19348 |
| Vorwahl: | 03876 |
| Geografische Lage: | 53°04' N 11°52' O |
| Kfz-Kennzeichen: | PR |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 70 296 |
| Stadtgliederung: | 12 Ortsteile bzw. Stadtbezirke |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Großer Markt 19348 Perleberg |
| Offizielle Website: | www.stadt-perleberg.de |
| E-Mail-Adresse: | buergermeister@stadt-perleberg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Manfred Herzberg (PDS) |
Perleberg ist die Kreisstadt des Landkreises Prignitz im Bundesland Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland.
| Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
In der Prignitz, nordöstlich von Wittenberge an der Stepenitz
Stadtgliederung
- Die Ortsteile der Stadt sind: Dergenthin, Groß Linde, Lübzow, Rosenhagen, Gramzow, Spiegelhagen, Groß Buchholz, Wüsten-Buchholz, Düpow, Schönfeld, Quitzow, Sükow
Geschichte
- Gründung 1239 (Stadtrecht von Salzwedel) unter Obhut der Adelsfamilie Gans
- Übergang an den Markgrafen von Brandenburg nach dem Tod des Stadtherren Johannes Gans im späten 13ten Jahrhundert
- Im 14ten Jh. Eintritt in die Hanse - stetiger Aufstieg mit Blütezeit im 15ten Jh. als eine der reichsten Städte der Mark Brandenburg
- 1546 wird Perleberg Sitz des Landgerichtes der Prignitz. Die hölzerne Rolandsfigur auf dem Marktplatz wird durch ein Roland-Standbild aus Sandstein ersetzt.
- Dreißigjähriger Krieg verursachte Niedergang - nur 300 von 3500 Einwohnern überlebten und von 300 Wohnhäusern waren nur noch 127 bewohnbar
- Seit 1817 Kreisstadt der Prignitz
- ab 1828 Ausbau der Berlin-Hamburger Chaussee über Kyritz-Kletzke-Perleberg-Karstädt (Prignitz) nach Ludwigslust (heute die B 5)
- 1843/1848 Bau der Chaussee Perleberg-Wittenberge bzw. Perleberg-Pritzwalk (heute ein Teil der B 189)
- 1860 wird Perleberg preußische Garnisonsstadt
- 1905 Gründung des Museums in Perleberg
- 1904-09 Neubau der kaiserlichen Kasernen in Perleberg
- April 1992 Letzte Militäreinheiten der ehemaligen Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland verlassen den Garnisonsstandort Perleberg
- Juni 1993 Stepenitzhochwasser
- Am 12. März 1997 wird der Garnisonsstandort Perleberg mit dem Abzug des zuletzt hier stationierten Sanitätsbataillons der Bundeswehr endgültig aufgelöst
- Dezember 1999 Fertigstellung des Neubaus und der teilweisen Rekonstruktion der Kreisverwaltung in Perleberg
Einwohnerentwicklung
| 10/1946 | 13.701 |
| 08/1950 | 13.710 |
| 01/1971 | 13.573 |
| 12/1981 | 14.727 |
| 12/1986 | 14.248 |
| 1991 | 14.566 |
| 2000 | 13.907 |
| 30. Juni 2004 | 13.337 |
| 30. September 2004 | 13.319 |
Politik
Stadtrat
Der Rat der Stadt besteht aus 22 Ratsfrauen und Ratsherren, sowie dem Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Bürgermeister
Manfred Herzberg wurde in der Stichwahl am 10. Oktober 2004 zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt.
Städtepartnerschaften
- Kaarst - Nordrhein-Westfalen
- Pinneberg - Schleswig-Holstein
- Norderstedt - Schleswig-Holstein
- Szczawnica - Polen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Stadtmuseum Perleberg auf dem Schuhmarkt
Bauwerke
- Alter Marktplatz mit "Roland"
- Rathaus - erstmals 1347 erwähnt, 1837/39 umbgebaut
- St. Jacobikirche, 1851/55 ausgebaut
- Wallgebäude
- gründerzeitliche Wohn- und Geschäftshäuser
Parks
- Hagen - güne Lunge der Stadt
- Tierpark
Sport
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
- Eisenbahn: an der Bahnstrecke Wittenberge - Wittstock. Am 15. Oktober 1881 wurde der Betrieb auf der 10,6 km langen Strecke zwischen Wittenberge und Perleberg von der Wittenberge-Perleberger Eisenbahn (WPE) aufgenommen. Am 31. Mai 1885 wurde von der Prignitzer Eisenbahn-Gesellschaft die Strecke Perleberg – Pritzwalk – Wittstock eröffnet.
- Bundesstraßen: B5, B189
- Autobahn A24 ca. 35 km
Bildung
Es gibt in Perleberg folgende Schulen: Ein Gymnasium, eine Gesamtschule, eine Realschule, zwei Grundschulen und eine Förderschule.
Das Gymnasium "Gottfried-Arnold-Gymnasium" besteht aus aktuell zwei Häusern, wovon das erste in der Puschkinstraße im Stadtkern zu finden ist.
Des Weiteren ist in Perleberg die Kreismusikschule Prignitz zu finden.
Die Schüler aller Schulen halten Perleberg jung und nehmen an vielen Festlichkeiten auch aktiv und gestalterisch teil. So ist es zum Beispiel Tradition, dass die Schüler des Gymnasiums das Perleberg-Festival mitgestalten (mit Künstler-Betreuung, Bühnenaufbau und Eintritteinnahme an den Kassen).
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Gottfried Arnold (Theologe) (* 5. September 1660 in Annaberg im Erzgebirge, † 30. Mai 1714 in Perleberg), zuletzt Pfarrer in Perleberg. Während seiner Abwendung von der verhassten lutherischen Kirche verfaßte er die "Unparteyische Kirchen- und Ketzer-Historie" (1699/1700), in der er viele Ketzer als wahre Christen verteidigte. Durch dieses Werk wurde er der wichtigste Vertreter des Radikalen Pietismus und übte großen Einfluss auf die Aufklärung (zum Beispiel Christian Thomasius) und Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe aus.
- Hubert Fichte (* 21. März 1935 in Perleberg, † 8. März 1986 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller.
- Lotte Lehmann, eigentlich Charlotte, verw. Krause (* 27. Februar 1888 in Perleberg, † 26. August 1976 in Santa Barbara/Kalifornien, USA) war eine deutsche und US-amerikanische Opernsägerin. Sie gehörte neben Erna Berger, Elisabeth Grümmer, Hilde Güden, Martha Mödl, Gundula Janowitz und Elisabeth Schwarzkopf zu den herausragenden deutschen Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und war auch als Schriftstellerin und Dichterin bekannt.
Weblinks
- stadt-perleberg.de - Offizielles Portal
- Prignitzportal - Das offizielle Portal der Prignitz
- Prignitzlounge - Die offizielle Internetdatenbak der Prignitz
- Prignitzlexikon - Das offizielle biografische Lexikon der Prignitz
- Bürgerverein Perleberg e.V.
- Adressbuch der Stadt Perleberg von 1925
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Koordinate: 53°04'00 N 11°52'00 O
