Pfannkuchen

thumb|right|200px|2 Pfannkuchen Ein Pfannkuchen (auch Eierkuchen, Palatschinke, Plins(-e) oder Eierpuffer, auch als Omelette, französisch als Crêpe bezeichnet) ist eine Eierspeise. Der Teig des Pfannkuchens besteht aus Ei, Milch und Mehl und wird in der Pfanne zu einer dünnen Schicht gebraten.

In Berlin, Sachsen, in Teilen Mecklenburgs sowie vereinzelt auch in anderen Teilen Deutschlands versteht man unter Pfannkuchen ein in heißem Fett schwimmend ausgebackenes Hefegebäck, das andernorts meist Berliner Ballen (siehe da) oder nur kurz Berliner beziehungsweise Krapfen genannt wird. Dort werden die Pfannkuchen als Eierkuchen, Plinse (-n) oder auch Eierpuffer bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Varianten

Wie die Namensvielfalt verrät, gibt es sehr verschiedene Varianten. Pfannkuchen gibt es in süßer und in herzhafter Form; je nachdem können bereits dem Teig bestimmte Mengen an Salz, Zucker, Zimt und anderen Gewürzen zugesetzt werden. Auch gibt es verschiedene Rezepte mit Bier, Wasser, Rosinen, Mineralwasser und Hefe als Treibmittel.

Im Unterschied zu den französischen Crêpes haben deutsche Pfannkuchen meist einen höheren Mehl- und einen geringeren Eieranteil und sind meist etwas dicker und kleiner.

Rezept für Pfannkuchen (ca. 6 Stück)

Drei Eier aufschlagen, mit ca. 1/4 l Milch und etwa 200 Gramm Mehl sowie einer Prise Salz gut verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Den Teig mindestens 20 Minuten ruhen lassen. Etwas geschmolzene Butter oder Öl im Teig trägt dazu bei, dass sich der Pfannkuchen leichter aus der Pfanne löst. Mit einer Kelle wird nun etwas Teig in die bereits eingefettete und heiße Pfanne gegeben, so dass der Boden bedeckt ist. Wenn die Oberseite beinahe erstarrt ist, wird der Pfannkuchen gewendet und fertig gebraten.

Siehe auch

Lieberhäuser Eierkuchen, Regionale Küchenbegriffe

Weblinks

20px Wikibooks: Rezept für Eierpfannkuchen

See also: Pfannkuchen, Apfelmus, Berlin, Berliner Pfannkuchen, Bier, Bliny, Buchweizen, Crêpe, Echter Buchweizen