Pfaueninsel

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Palmenhaus auf der Pfaueninsel bei Potsdam, Carl Blechen, 1832-1834

thumb|Schloss auf der Pfaueninsel

Die Pfaueninsel ist eine in der Havel nahe dem Berliner Wannsee gelegene Insel und ein beliebtes Ausflugsziel.

Bis 1689 bestand dort eine Versuchsglashütte des Glasmachers Johannes Kunckel. Im Jahr 1793 erwarb der damalige preußische König Friedrich Wilhelm II. die Insel für das Haus Hohenzollern und richtete dort eine Menagerie und einen Tierpark ein. Ende des 18. Jahrhunderts gab er die Errichtung des Schlosses auf der Pfaueninsel für die Gräfin Lichtenau in Auftrag.

Das Schloss auf der Pfaueninsel blieb als einziges Berliner Schloss im Zweiten Weltkrieg unbeschädigt.

In der Nachkriegszeit gehörte die Pfaueninsel zum westlichen Teil Berlins im Bezirk Zehlendorf, dem heutigen Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Die Insel hat ihren Charakter als angelegtes Natur-Idyll weitgehend erhalten: neben etlichen freilebenden Pfauen finden sich auch weitere einheimische und exotische Vögel in Käfighaltung, ergänzt durch eine reiche Flora. Die gesamte Insel ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Siehe auch: Liste der Naturschutzgebiete in Deutschland, Ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Bildern der Insel hier: [1]

See also: Pfaueninsel, 1689, 1793, 18. Jahrhundert, Berlin, Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Bezirk Zehlendorf, Carl Blechen, Friedrich Wilhelm II. (Preußen), Glashütte