Phenylethylamin

Strukturformel
Bild:Phenylethylamin.png
Allgemeines
Name Phenylethylamin
Summenformel C8H11N
Andere Namen PEA
beta-Phenylethylamin
2-Phenylethylamin
(beta-Aminoethyl)-Benzol
Kurzbeschreibung
CAS-Nummer 64-04-0
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze R 22, R 34, R 37, S 26
Handhabung
Lagerung
MAK ml/m3
LD50 (Ratte)
LD50 (Kaninchen)
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand
Farbe
Dichte 0.96 g/cm³
Molmasse 121.18 g/mol
Schmelzpunkt -60 °C
Siedepunkt 86-87°C (23 hPa)
Dampfdruck hPa (x °C)
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit g/l ( ) (bei °C)
Gut löslich in IPA
Schlecht löslich in
Unlöslich in
Kristall
Kristallstruktur
Thermodynamik
ΔfH0g kJ/mol
ΔfH0l kJ/mol
ΔfH0s kJ/mol
S0g, 1 bar J/(mol · K)
S0l, 1 bar J/(mol · K)
S0s J/(mol · K)
Analytik
Klassische Verfahren

SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

beta-Phenylethylamin (PEA) ist ein Alkaloid und neben dem Theobromin einer der Hauptwirkstoffe von Schokolade. Es besitzt eine den Neurotransmittern Dopamin und Adrenalin ähnliche Struktur und hat wie sie anregende Wirkung. Phenylethylamin bewirkt auch einen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Demgegenüber ist alpha-Phenylethylamin (1-Phenylethylamin) kein biogenes Amin.

Stoffgruppe der Phenylethylamine

Zur Stoffgruppe der (beta-)Phenylethylamine gehören neben den natürlichen Substanzen Ephedrin, Norephedrin, N-Methylephedrin und Meskalin sowie den Neurotransmittern Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin auch die synthetischen Substanzen Amphetamin und dessen Derivate Methylamphetamin und N-Ethylamphetamin sowie die ringsubstituierten Amphetaminderivate MDA, MDMA, MDEA, BDB, MBDB und PMA als auch die aufgrund ihrer halluzinogenen Wirkung eher als Meskalinderivate bezeichneten Trimethoxyphenylethylamine und Trimethoxyamphetamine.

Übersicht

Siehe auch

! Kategorie:Biochemie

See also: Phenylethylamin, 2-Amino-1-(3, 4-Methylendioxyphenyl)butan, 2CB, 3, 4-Methylendioxy-N-Ethylamphetamin, 3, 4-Methylendioxyamphetamin, 4-Methoxyamphetamin, Adrenalin, Adrenozeptor, Aggregatzustand, Alkaloide