Philippe de Broca

Philippe de Broca (* 15. März 1933 in Paris; † 26. November 2004 in Neuilly-sur-Seine bei Paris) war ein französischer Filmregisseur.

De Broca stammte aus französischem Kleinadel. Bei bekannten Regisseuren wie Claude Chabrol und François Truffaut erlernte er als Regieassistent sein Handwerk. In Chabrols erstem Film «Le beau Serge» (1958) spielte Philippe de Broca eine kleine Rolle. Zuvor waren Georges Lacombe und Henri Decoin seine Lehrmeister.

Er drehte Filme mit Stars wie Jean-Paul Belmondo, Yves Montand, Philippe Noiret und Catherine Deneuve. In Filmkreisen wurde de Broca auch „Komiker der Neuen Welle“ genannt. Vor allem in der Nachkriegszeit drehte De Broca zahlreiche Lustspiele, Komödien und Abenteuerfilme. Durch seine Filme „Cartouche der Bandit“ (1962) und „Abenteuer in Rio“ (1963) mit Belmondo in den Hauptrollen wurde de Broca bekannt. 1959 bekam er für seinen Film „Liebesspiele“ in Berlin einen „Silbernen Bären“ und den Preis der Deutschen Filmkritik.

De Broca starb am 26. November 2004 im Alter von 71 Jahren im Amerikanischen Krankenhaus von Neuilly-sur-Seine an einem Krebsleiden. Anfang Oktober 2004 kam in Frankreich sein letzter Film „Vipère au Poing“ (Viper in der Faust) in die Kinos. Dessen Start konnte er aufgrund seiner Erkrankung bereits nicht mehr mit verfolgen. Seit dem Tod de Broca´s wurde der Film in Frankreich zum Kassenschlager.

Filmographie

Weblinks

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Personendaten
Broca, Philippe de
französischer Filmregisseur
15. März 1933
Paris
26. November 2004
Neuilly-sur-Seine bei Paris


See also: Philippe de Broca, 15. März, 1933, 1959, 1962, 1963, 2004, 26. November