Phobos (Mond)
| 250px|Marsmond Phobos Vergrößern | |||||||
| Entdeckung | |||||||
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| Entdeckt von | Asaph Hall | ||||||
| Entdeckt | 18. August 1877 | ||||||
| Eigenschaften des Orbits | |||||||
| Mittlerer Radius | 9378 km | ||||||
| numerische Exzentrizität | 0,0151 | ||||||
| Umlaufzeit | 7 h 39,2 m | ||||||
| Neigung der Bahnebene | 1,08° | ||||||
| Natürlicher Satellit von | Mars | ||||||
| Physikalische Eigenschaften | |||||||
| Äquator Durchmesser | 27(×22×19) km | ||||||
| Oberflächeninhalt | km2 | ||||||
| Masse | 1.08 · 1016 kg | ||||||
| Mittlere Dichte | 2,0 g/cm3 | ||||||
| Beschleunigung an der Oberfläche | m/s2 | ||||||
| Rotationsperiode | 7 h 39,2 m | ||||||
| Neigung der Drehachse | ° | ||||||
| Rückstrahlvermögen | 0,06 | ||||||
| Oberflächen Temp. |
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Phobos ist neben Deimos einer der beiden Monde des Planeten Mars. Benannt ist er nach Phobos, dem Sohn und Begleiter des griechischen Kriegsgottes Ares (lateinisch Mars). Phobos steht dabei für Furcht (vgl. Phobie).
Aufgrund seiner unregelmäßigen Form wird allgemein angenommen, dass Phobos ebenso wie Deimos ein von Mars eingefangener Asteroid ist. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich Phobos dem Mars immer mehr nähert (bei Deimos konnte man dies nicht feststellen). Seine Entfernung von Mars beträgt lediglich 9.270 km, seine Umlaufzeit nur etwa ein Drittel eines Tages. Phobos ist sehr unregelmäßig geformt, wie auf den Bildern gut zu erkennen ist. Sein Durchmesser beträgt zwischen 20 und 30 km. Aufgrund seiner großen Nähe zu Mars, der ihn förmlich "überstrahlt", ist er jedoch im Fernrohr schwer zu erkennen. So wurde er erst im Jahre 1877 von dem Astronomen Asaph Hall entdeckt.
thumb|left|Phobos (oben) und Deimos (unten) im richtigen Größenverhältnis
Nahaufnahmen von Phobos entstanden 1971 durch "Mariner 9", 1977 durch "Viking 1", 1988 durch "Fobos 2" und 1998 und 2003 durch Mars Global Surveyor.
Für den 1980 gefallenen Meteoriten Kaidun wurde Phobos als möglicher Ursprungskörper vorgeschlagen. Sollte dies der Fall sein, würde Phobos hauptsächlich aus einem den kohligen CR-Chondriten entsprechenden Material bestehen.
Es ist anzunehmen, dass Phobos in einigen Millionen Jahren entweder auf den Mars stürzen wird oder durch die Schwerkraft des Mars gesprengt wird.
Nach bekannten Astronomen benannte Krater auf Phobos sind
- D'Arrest - nach Heinrich Ludwig d'Arrest (1822-1875),
- Hall - nach Asaph Hall (1829-1908), Entdecker der Marsmonde,
- Roche - nach Edouard Roche,
- Sharpless - nach Bevan Sharpless (1904-1950),
- Stickney - nach Angeline Stickney († 1938), Ehefrau Asaph Halls,
- Todd - nach David Todd (1845-1912),
- Wendell - nach Oliver Wendell (1845-1912).
Der wohl auffälligste Krater ist Stickney. Er misst etwa 10 km im Durchmesser. Der verantwortliche Einschlag muss - ähnlich wie bei dem Krater Herschel auf Mimas - den Mond beinahe zerrisen haben.
Ferner besitzt Phobos einen nach Johannes Kepler (1571-1630) benannten Gebirgskamm namens Kepler Dorsum.
thumb|left|Der mehrere Kilometer große Krater Stickney auf Phobos.
Kategorie:Mars (Planet)
