Pichincha (Provinz)

Die Provinz Pichincha ist eine Provinz in Ecuador. Sie hat ca. 2,4 Millionen Einwohner (2001), von denen etwa 75% in der Hauptstadt Quito leben. Die Provinz Pichincha ist nach dem Vulkan Pichincha benannt und liegt in der auch Sierra genannten ecuadorianischen Andenregion, zieht sich aber im Westen und Osten bis an den Fuss der Anden hin.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Provinz Pichincha grenzt im Norden an die Provinzen Imbabura und Esmeraldas, im Osten an die Amazonas-Provinzen Sucumbíos und Napo, im Süden an die Provinzen Cotopaxi und Los Ríos und im Osten an die Küstenprovinzen Manabí und Esmeraldas.

Geschichte

Die Provinz Pichincha wurde 1824 als eine der Verwaltungseinheiten von Groß-Kolumbien eingerichtet und erhielt mit der ecuadorianischen Verfassung von 1835 die Bezeichnung Provinz.

Kantone

Die Provinz Pichincha ist heute in neun Kantone gegliedert. Diese sind in der Reihenfolge ihrer Einrichtung):

  1. Quito (Distrito Metropolitano) (begründet 1534 als Real Audiencia de Quito bzw. 1824 als Kanton Großkolumbiens, Hauptstadt: Quito)
  2. Mejía (begründet 1883, Hauptstadt: Machachi)
  3. Cayambe (begründet bzw. wiedereingerichtet 1884, Hauptstadt: Cayambe)
  4. Pedro Moncayo (begründet 1911, Hauptstadt: Tabacundo)
  5. Rumiñahui (begründet 1931, Hauptstadt: Sangolquí)
  6. Santo Domingo de los Colorados (begründet 1967, Hauptstadt: Santo Domingo de los Colorados)
  7. San Miguel de los Bancos (begründet 1971, Hauptstadt: San Miguel de los Bancos)
  8. Pedro Vicente Maldonado (begründet 1992, Hauptstadt: Pedro Vicente Maldonado; Pedro Vicente Maldonado (1704 - 1748) war ein Schriftsteller und Universalgelehrter)
  9. Puerto Quito (begründet 1996, Hauptstadt: Puerto Quito)

Weblinks

Pichincha

See also: Pichincha (Provinz), 1534, 1824, 1835, 1883, 1884, 1911, 1931, 1967