Pinie
| Pinie | ||||||||||||
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| [[Bild:Pinien_La_Brena2004.jpg|thumb|300px|none|Pinien (Costa de la Luz, Spanien)]] | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| [[Bild:Pinienkerne.jpg|thumb|300px|none|]] |
Die Pinie (Pinus pinea L.) gehört zur Gattung der Kiefern (Pinus) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).
| thumb|130px|none|Schirmkrone |
| thumb|130px|none|Pinienzweige, links: junge Pflanze, rechts: ältere Pflanze |
| thumb|130px|none|Pinienzapfen |
Die Pinie wird meist 12-20 m hoch, manchmal auch bis zu 25 m. Typisch ist die Schirm-Form der Krone. Die biegsamen, immergrünen Nadeln stehen paarweise und sind meist 9-16 cm lang und 1-1,5 mm dick. Die Zapfen der Pinie brauchen drei Jahre bis zur Reife; sie sind symmetrisch, 8-15 cm lang und bis zu 10 cm breit. Die Samen sind etwa 2 cm lang. Die Pinie ist sehr frostempfindlich.
Wirtschaftliche Piniennutzwälder seit der Antike
Die Pinie kommt heute im gesamten Mittelmeerraum vor und prägt dort das Landschaftsbild. Sie wird schon seit der Antike in großem Ausmaß gepflanzt, sodass ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet nicht mehr sicher zu ermitteln ist. Vermutet wird ein ursprüngliches Vorkommen auf der Iberischen Halbinsel. Die Pinie wurde bereits in der Antike in erster Linie wegen ihrer Samen, der Pinienkerne, kultiviert, die kulinarischen Zwecken dienen. Man geht sogar davon aus, dass die Pinienwälder an der Küste allesamt auf alte Kulturen zurückgehen. Denn die Pinie findet im Küstenbereich des Mittelmeerbeckens durchaus nicht ihre idealen Lebensbedingungen.
Das Holz ist weniger wertvoll und wird bespielsweise als Bauholz und für die Erzeugung von Zellulose verwendet. Die entleerten Pinienzapfen sind billiges Brennholz.
