Pippin (Italien)

Pippin (* 777, † 8. Juli 810), König von Italien, zweiter Sohn Karls des Großen und der Hildegard, hieß früher Karlmann und erhielt den Namen Pippin erst, als er am 15. April 781 von Papst Hadrian in Rom getauft und zum König von Italien gekrönt wurde.

791 und 796 führte er Krieg gegen die Awaren; 797 verwüstete er mit den Bayern und Langobarden das Land der Slawen, und 799 zog er mit seinem Vater gegen die Sachsen. Bei Karls des Großen Teilung seines Reichs unter seine Söhne 806 zu Diedenhofen (Thionville) erhielt Pippin Bayern und Italien. Nachdem er die Mauren aus Korsika vertrieben hatte, eroberte er 810 Venedig und unterwarf die Herzöge Wilheran und Beatus, starb aber am 8. Juli 810. Er wurde in Mailand begraben.

Sein Sohn Bernhard († 818) erhielt Italien.

Pippin schloss um 795 eine Ehe mit einer nicht bekannten Frau. Aus dieser Ehe hatte außer seinem Sohn Bernhard vier Töchter: Adalhaid, Gundrada, Berthaid und Theodrada, die alle nach 800 geboren wurden und bei seinem Tod 810 noch lebten.

See also: Pippin (Italien), 15. April, 777, 781, 791, 796, 797, 799, 8. Juli, 806