Pistazie
| Pistazie | ||||||||||||||||||||
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| 250px|Geöffnete Pistazienfrüchte
Pistazien (Geöffnete Pistazienfrüchte) | ||||||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||||||
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Die Pistazie (Pistacia vera), zur Unterscheidung von den anderen Arten auch Echte Pistazie genannt, ist die Steinfrucht des zweihäusigen Pistazienbaumes aus der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Die Bäume werden bis zu 12 m hoch und bis zu 300 Jahren alt, ihre ursprüngliche Heimat befindet sich in Vorder- und Zentralasien, wo sie schon während der Antike gezielt angebaut wurden. Die Kerne sind oval und besitzen eine dünne harte Schale, der eigentliche Pistaziensamen ist grünlich-braun. Pistazien kommen meist geröstet und gesalzen sowie geschält oder ungeschält in den Handel. Weitere Verwendung finden sie in der Wursterzeugung (z.B. Mortadella) und in der Süßwarenproduktion (Mozartkugeln, Pralinen).
Die Ernte erfolgt in einer zweijährigen Fruchtfolge, was neben den Schwankungen durch Witterungseinflüsse zu unterschiedlichen Ertragsmengen führt.
International bedeutende Anbaugebiete sind: Iran, USA und die Türkei. Anbaugebiet in Griechenland ist die Insel Aegina.
Nährstoffgehalt
100 g Pistazien enthalten:
| Proteine | 20,6% | |
| Kohlenhydrate | 8% | |
| Fette | 48% | |
| Cholesterol | 0% |
| Kalzium | 135 mg |
| Kalium | 1093 mg |
| Phosphor | 503 mg |
| Magnesium | 158 mg |
| Vitamin A | 233 U.L |
| Weitere Vitamine | Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2), Niacin (Vitamin B3) |
Pistazien können wie alle Nussfrüchte mit Schimmelpilzen belastet sein, die in den Nüssen das geschmacklose Gift Aflatoxin produzieren.
Siehe auch
Weblinks
- Linksammmlung (auf Englisch)
- [1] (Verladung, Gesundheitsvorschriften, Transport)
- [2]
