Pizzicato
Pizzicato, Abkürzung pizz., von it. "gezwickt", ist eine Spielanweisung, die Saiten eines Streichinstruments mit den Fingern zu zupfen, wodurch ein kurzer, trockener Klang entsteht. Die Anweisung pizzicato ist auch in der Zupfmusik üblich. Da auf Zupfinstrumenten die Saiten ohnehin mit dem Finger oder einem Plektrum gezupft werden, wird der Pizzicato-Effekt durch leichtes Abdämpfen der Saite mit der Kante der rechten Hand erzeugt. In der westlichen Kunstmusik findet es erstmals in Claudio Monteverdis 'Tancredi e Clorinda' von 1624 Anwendung.
Im Jazz ist das Pizzicato-Spiel des Kontrabasses verbreitet, oft in Form des sog. Walking Bass.
