Platterbsen
| Platterbsen | ||||||||||||
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| none|300px|IllustrationLinks: Gras-Platterbse (L. nissolia) und Rechts: Ranken-Platterbse (L. aphaca) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Die Platterbsen (Lathyrus), sie werden auch Wicken (wie die verwandte Gattung Vicia) genannt, sind eine Gattung der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die Gattung ist im gesamten Europa und Asien und in gemäßigten Klimabereichen von Nord- und Südamerika verbreitet. Es gibt 120 bis 200 Arten in dieser Gattung.
Wegen ihrer attraktiven Blüten werden sie häufig im Garten als Zierpflanze angepflanzt. Die Duft-Platterbse, die meistens Duftwicke genannt wird, und die Breitblatt-Platterbse, die meistens Staudenwicke genannt wird, zählen zu den Arten, die am häufigsten in deutschen Gärten zu finden sind. Manche Platterbsen-Arten werden auch als Futterpflanzen verwendet. Einige Arten sind nicht genießbar, weil sie Giftstoffe enthalten. Bestäubt werden die Lathyrus-Arten meist von Hautflüglern, zu denen auch Bienen und Hummeln gehören.
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Unterscheidung ähnlicher Gattungen
Als Wicken werden Arten sowohl der Gattung Lathyrus (mit der sich dieser Artikel beschäftigt) als auch der Gattung Vicia (siehe dort) bezeichnet. Die Arten der beiden eng verwandten Gattungen sehen sich sehr ähnlich. Botanisch können die beiden Gattungen darin unterschieden werden, dass die Hülsen der Vicia-Arten zwei- bis vielsamig sein können, die der Lathyrus-Arten können auch nur 1 Samen enthalten. Bei den Lathyrus ist die Staubfadenröhre zudem rechtwinklig und nicht schief "abgeschnitten".
Aussehen
Bei den Platterbsen handelt es sich um ausdauernde oder einjährige krautige Pflanzen mit paarig gefiederten, oder in Ranken auslaufenden Blättern, selten mit Nebenblättern. Bisweilen wandeln sich Blattstiele in Assimilationsorgane um (sog. Phyllodien). Die Blüten stehen in ein- bis vielblütigen Trauben. Je nach Art sind die Blüten der Platterbsen blau, violett, rot oder gelb gefärbt. Die Früchte sind zwei- oder mehrsamige Hülsen mit darin enthaltenen abgeplatteten erbsenartigen Samen, von denen auch der deutsche Name stammt. Von einigen Vertretern sind die Früchte nicht essbar, da sie Giftstoffe enthalten können.
Verbreitungsmechanismen
Alle Platterbsenarten sind Austrocknungsstreuer. Trocknen die Hülsen aus, in denen sich die Samen befinden, springen die Hülsen plötzlich auf und schleudern dabei die Samen fort.
Einige Arten breiten sich auch durch unterirdische Ausläufer vegetativ aus (sog. "Blastochorie"). thumb|240px|right|L. aureus thumb|240px|right|L. cicera thumb|240px|right|L. ochrus
Arten (Auswahl)
- L. angulatus
- Ranken-Platterbse (L. aphaca)
- L. aureus
- L. belinensis, einjährige Art.
- L. bijugatus
- L. biflorus
- L. blepharicarpus
- L. brachycalyx
- L. chloranthus, einjährige Art.
- L. cicera
- L. clymenum
- L. crassipes, Heimat Südameika,
- L. cicera
- L. delnorticus
- L. davidii
- L. eucosmus
- L. glandulosus
- L. graminifolius
- L. grimesii
- Rauhhaarige Platterbse (L. hirsutus)
- L. hitchcockianus
- L. holochlorus
- L. inconspicuus
- L. japonicus
- L. jepsonii
- L. lanszwertii
- L. laetivirens
- Gelb-Platterbse (L. laevigatus)
- Breitblatt-Platterbse (L. latifolius)
- Berg-Platterbse (L. linifolius)
- L. littoralis
- Strand-Platterbse (L. maritimus)
- Schwärzende Platterbse (L. niger)
- Gras-Platterbse (L. nissolia)
- L. nevadensis
- L. ochroleucus
- Duft-Platterbse (L. odoratus), einjährige Art.
- L. ochrus, einjährige Art.
- L. palustris
- Pannonische Platterbse (L. pannonicus)
- L. pauciflorus
- L. polymorphus
- L. polyphyllus
- Wiesen-Platterbse (L. pratensis)
- L. pubescens
- L. pusillus
- L. rigidus
- Saat-Platterbse (L. sativus)
- L. sphaericus
- L. splendens
- L. sulphureus
- Wild-Platterbse (L. sylvestris)
- L. tingitanus, einjährige Art.
- L. torreyi
- L. transsylvanicus
- Knollen-Platterbse (L. tuberosus)
- Frühlings-Platterbse (L. vernus)
- L. venosus
- L. vestitus
