Polyglott

Polyglott (von griechisch "poly" = viele und "glotta" = Zunge, Sprache) nennt man eine Person, die viele Fremdsprachen spricht. Die Grenze, ab wann man eine Person polyglott nennen kann, ist unscharf.

Inbegriff eines polyglotten Menschen ist der italienische Kardinal Mezzofanti, der Italien nie verließ, aber 38 Sprachen perfekt beherrschte und weitere 30 Sprachen fließend sprach. Außerdem konnte er 50 Dialekte aus verschiedenen Sprachen. Ein lebender Polyglott ist der belgische Architekt Johann Vandewalle, der 22 lebende und neun tote Sprachen beherrscht.

Forscher um Michael Chee vom Cognitive Neuroscience Laboratory in Singapur haben heraus gefunden, dass Menschen, die eine Fremdsprache leicht erlernen, die als Insula bezeichnete Region ihres Gehirns intensiver nutzen, denn in dieser Region werden ungewohnte Klangmuster unbewusst abgespeichert.

Bekannte Polyglotte

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Polyglotte ist ein Werk, das denselben Inhalt in mehrereren Sprachen enthält. Dieser Begriff wird vor allem für mehrsprachige Bibelausgaben gebraucht, in denen für die Textkritik mehrere Übersetzungen zusammen gestellt werden. Berühmte Polyglotte sind vor allem:

Die Pariser Polyglotte
Die Londoner Polyglotte
Die Antwerpener Polyglotte

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See also: Polyglott, Alberic O'Kelly de Galway, Antoni Grabowski, Emanuel Schiffers, Emil Krebs, Giuseppe Mezzofanti, Jean-François Champollion, Johann Amos Comenius, Johann Martin Schleyer, Johann Vandewalle