Portepee

Das Portepee (frz.) ist eine versilberte oder vergoldete Quaste am Degen, Säbel oder Dolch eines Offiziers oder Unteroffiziers ab Dienstgrad Feldwebel aufwärts.

Ursprünglich war es ein Lederriemen, mit der die Waffe am Handgelenk festgebunden wurde, um sie in einer Schlacht nicht zu verlieren. Später erfolgten immer aufwändigere Verzierungen, um die Zugehörigkeit zu bestimmten Truppen und Rängen auszudrücken.

Auch wenn das Portepee als Gegenstand nicht mehr üblich ist, werden in der Bundeswehr die Feldwebeldienstgrade als "Unteroffiziere mit Portepee" bezeichnet. Dort ist das Portepee, bzw das was noch davon übriggeblieben ist, eine Paspelierung aus einer Goldenen Kordel am Uniformkragen.

Bild eines Feldwebeldienstgradabzeichens

See also: Portepee, Bundeswehr, Degen, Dienstgrad, Dolch, Feldwebel, Offizier, Quaste, Säbel, Unteroffizier