Pranayama
Aus dem indischen Yoga kommend wird mit Pranayama zumeist der Bereich der Atemübungen im Yoga bezeichnet. "Prana" ist eine Bezeichnung für die Lebensenergie (vergleiche auch Qi); "Yama" kann mit "Disziplin" übersetzt werden und bezeichnet die bewusste Regulierung durch Achtsamkeit und beständiges Üben. Durch eine fortdauernde Konzentration auf die Vorgänge der Atmung kann das Bewusstsein beeinflusst werden. Dieser Effekt wird bei zahlreichen Entspannungstechniken eingesetzt. Bei der Pranayama-Praxis werden über längere Übungsphasen die normalerweise unbewussten Atemmuster durch bewusst ausgeführte Techniken ersetzt. Ausatmung, Einatmung und Atempausen werden in ein bestimmtes Verhältnis zueinander gebracht. Dies führt zu einer Veränderung der Aktivitäten des Geistes und kann bei regelmäßiger Praxis eine tiefergehende Transformation des Bewusstseins und eine zunehmende Sensibilisierung für feinstoffliche Lebensaktivitäten bewirken.
Pranayama sollte nur unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers erlernt werden.
