Prepaid-Karte

Eine Prepaid-Karte (Guthabenkarte, in Österreich auch Wertkarte) ist eine vorausbezahlte Mobiltelefonkarte ohne Vertragsbindung, deren Guthaben abtelefoniert werden kann.

Im Allgemeinen fallen nur die reinen Gesprächskosten an; eine Grundgebühr wird nicht erhoben. Deshalb sind die Minutenpreise höher als bei Postpaid-Karten.

Ist das Guthaben abtelefoniert, können keine weiteren abgehenden Telefonate aufgebaut werden, man ist aber für einen gewissen Zeitraum (zwischen 2 und 15 Monaten) weiterhin erreichbar.

Wird das Guthaben in diesem Zeitraum nicht wieder aufgeladen, so wird die Karte gesperrt. Aufgeladen werden können Prepaid-Karten mittels Top-Up-Karten / Rubbelkarten (zwischen 10 und 50 €), per Banküberweisung / Dauerauftrag, per Kreditkarte oder per Lastschrift. In Deutschland können Prepaid-Karten von Vodafone und T-Mobile außerdem an vielen Geldausgabeautomaten geladen werden. T-Mobile bietet seit Mitte August 2004 auch die Möglichkeit an, das Prepaid-Guthaben per SMS aufzuladen.

Das Guthaben selber kann auch verfallen, wenn es nicht in einen Zeitfenster zwischen 6 und 24 Monaten abtelefoniert wird. In diesem Fall wird die Karte gesperrt. Durch rechtzeitiges Aufladen der Karte kann dies verhindert werden und die Karte bleibt für weitere 6 bis 24 Monate aktiv.

Die Prepaid-Kartenangebote der deutscher Mobilfunkanbieter heißen u.a.: CallYa (Vodafone D2), Xtra (T-Mobile), LOOP (O2), SIMYO (Simyo/E-Plus) und Free & Easy (E-Plus).

Weblinks

See also: Prepaid-Karte, E-Plus, Geldausgabeautomat, Guthaben, Mobilfunkanbieter, Mobiltelefon, O2 Germany, Postpaid, Simyo, T-Mobile