Prinz-Edward-Insel

Es existiert auch eine Prinz-Edward-Insel im südlichen Indischen Ozean, welche zusammen mit der Marion-Insel die Gruppe der Prinz-Edward-Inseln bildet.


150px|Flagge der Prinz-Edward-Insel
(Details) (Details)
Wahlspruch: Parva Sub Ingenti
"Der Kleine unter dem Schutz des Großen"
Amtssprachen Englisch und Französisch
Hauptstadt Charlottetown
Größte Stadt Charlottetown
Regierungschef Pat Binns
Fläche 5660 km²
Einwohnerzahl 137.900 (Stand 2004)
Bevölkerungsdichte 24.36 Ew./km²
Beitritt zur kanadischen Föderation 1. Juli 1873
Zeitzone (UTC -4)
Sitze im Parlament Unterhaus 4, Senat 4
ISO 3166-2 CA-PE
Karte Kanadas, Lage des Landes hervorgehoben

Prinz-Edward-Insel (englisch Prince Edward Island, kurz PEI; frz.: Île-du-Prince-Édouard; Micmac: Epekwitk oder Abegweit) ist eine Insel im Atlantik. Sie ist eine Provinz im Osten Kanadas. Die Nachbarprovinzen der Insel im Westen sind Neubraunschweig (seit 1997 über die Confederation Bridge mit PEI verbunden) und Neuschottland, im Osten Neufundland.

Geschichte

Die Insel ist seit ca. 12.000 Jahren besiedelt. 1534 wurde sie von Jacques Cartier für die Europäer entdeckt. 1719 wurde die erste dauerhafte französische Siedlung angelegt. 1766 wird die erste topographische Karte gezeichnet; sie diente als Grundlage zur Verlosung des Landes an britische Landbesitzer. Die französischen Akadier waren zu diesem Zeitpunkt schon weitgehend vertrieben worden. 1769 wurde die Insel unter dem Namen St. John eine eigene Kolonie. 1799 wird sie dann nach Prinz Edward von England in PEI umbenannt. Erst 1873 wird PEI Teil des kanadischen Dominions.

Bevölkerung

Heute sind rund 80% der Bevölkerung irischer, schottischer und englischer Herkunft. Nur ca. 15% sind französischer Herkunft. Sie leben v.a. im Prince County. Gesprochen wird Französisch nur von ca. 5%. Die ursprünglichen Bewohner, die Mi'kmaq (auch: Micmac), stellen heute nur eine kleine Minderheit.

Weblinks

See also: Prinz-Edward-Insel, 1. Juli, 1534, 1719, 1766, 1769, 1799, 1873