Progress

[[bild:Progress-m1-4.jpg|thumb|Progress M1-4 kurz vor dem Andocken an die ]]
thumb|Progress M1-10
thumb|Progress M1-12 im Orbit
Bild nicht gefunden
Nahaufnahme des aktiven Andockstutzen des Progress M Raumschiffs
Bild nicht gefunden
TORU Andockkontrollsystem im Swesda-Modul – wird im Falle eines Problems mit automatischen Kopplung zur manuellen Kopplung der Progress-Schiffe an die ISS verwendet

Dieser Artikel behandelt den Typ eines unbemannten sowjetischen/russischen Raumschiffes. Für weitere Bedeutungen siehe Progress (Begriffsklärung).


Progress (Russ. Прогресс, deutsch: Fortschritt) ist ein russisches, von Sojus abgeleitetes, unbemanntes und nichtwiederverwendbares Raumschiff, das Mitte der 70er zur Versorgung von Raumstationen der Saljut-Serie entwickelt wurde. Später wurde mit Progress auch die Raumstation Mir sowie bis heute die ISS angeflogen.

Inhaltsverzeichnis

Aufbau

Progress besteht grundsätzlich aus 3 Modulen: Der aus dem Sojus-Orbitalmodul abgeleiteten, unter Druck gesetzten Frachtsektion (Progress GO = Gruzovoi otsek) mit Luftschleuse, der Tanksektion (Progress OKD = Otsek komponentov dozapravki) und dem Servicemodul (Progress PAO = Priborno-agregatniy otsek) mit den Triebwerken und der Energieversorgung für Progress.

Progress verfügt nicht über eine Rückkehrkapsel und wird nach dem Betanken der Raumstation sowie dem Ausladen der Fracht mit Müll beladen um so in der Erdatmosphäre zu verglühen. Um nicht für jede Probenrückführung eine Sojus starten zu müssen, wurde das Rückkehrmodul Raduga, (auch VBK für Vozbrashchaemaya ballisticheskaya kapsula) entwickelt, das ca. 150 kg Nutzlast zurück zur Erde transportieren konnte.

Versionen

Progress

Progress M

Progress M1

Siehe auch: ATV, HTV

Weblinks

See also: Progress, Automated Transfer Vehicle, HTV, ISS, Internationale Raumstation, Mir (Raumstation), Modul, Progress (Begriffsklärung), Raumschiff, Raumstation