ProSiebenSat.1 Media AG

ProSiebenSat.1 Media AG ist ein Konzern, der seit dem 2. Oktober 2000 die deutschen Fernsehsender ProSieben, SAT.1, Kabel 1 und N24 unter einem Dach vereint. Der Konzern entstand aus einem Zusammenschluss der Pro Sieben Media AG und der Sat.1 GmbH und ist das größte deutsche Fernsehunternehmen.

Für das Jahr 2005 ist außerdem die Integration der Euvia Media AG in den Konzern geplant. Zur Euvia Media AG gehören die beiden Fernsehsender 9Live und sonnenklar tv.

Chef des Konzerns ist seit dem 1. Mai 2004 der Belgier Guillaume de Posch, da der bisherige Führungsmann Urs Rohner "auf eigenen Wunsch" das Unternehmen zum 30. April 2004 verlassen wollte.

2002 kommt es fast zu einer Fusion mit der KirchMedia (siehe auch: Leo Kirch, Premiere), sie scheitert aber kurz vor Abschluss, da sich die Vorstände der Konzerne nicht einig werden können. 2003 bekommt die AG mit der amerikanischen Gesellschaft P7S1 Holding, einer 100-prozentigen Tochter der Saban Capital Group von Haim Saban einen neuen Hauptaktionär. Saban kaufte sich über den bisherigen Hauptaktionär KirchMedia ein und hält seitdem über 75% der Stimmanteile. Die restlichen Anteile hält über Beteiligungsgesellschaften die Axel Springer AG.

Neben den vier deutschen Fernsehsendern betätigt sich die AG über ihre 100%igen Töchter SevenOne Media und SevenOne Intermedia auch noch an Werbeproduktionen, Onlineauftritten und Fernsehproduktionen, in den meisten Fällen für ihre eigene Senderfamilie.

Die AG erreicht mit ihren Fernsehsendern einen Gesamtmarktanteil von über 30% und erzielte 2002 einen Umsatz von über 1,8 Milliarden Euro und einen Gewinn von 21 Millionen Euro und beschäftigte dabei über 3000 Mitarbeiter.

Siehe auch: Fernsehen, Privatsender, RTL Group

Weblinks

Modèle:Vorlage:Fernsehsender der ProSiebenSat.1 Media AG

See also: ProSiebenSat.1 Media AG, 1. Mai, 2. Oktober, 2000, 2002, 2003, 2004, 30. April, 9Live, Axel Springer AG