Puck (Eishockey)
Ein Puck ist der "Spielball" beim Eishockey und Air Hockey.
Erfunden wurde der Puck 1877 von William Fleet Robertson, indem er die bis dahin verwendeten Gummibälle einfach beschnitt, so dass nur noch eine Scheibe übrigblieb.
Er ist eine Hartgummischeibe, ist genau 2,54 cm hoch und hat einen Durchmesser von 7,62 cm. Das Gewicht darf zwischen 156 und 170 Gramm variieren, da der Puck durch Schläger oder Schlittschuhkufen manchmal in Mitleidenschaft gezogen wird.
Da die Pucks bei Schlagschüssen teilweise Geschwindigkeiten von 160 km/h erreichen können, kommt es teilweise auch zu schweren Verletzungen. Seit der Einführung Helmpflicht für die Spieler sind diese zwar bei den Spielern recht selten geworden. Es kommt jedoch auch vor, dass Pucks das Spielfeld verlassen und dort Zuschauer treffen, die sich nicht mehr rechtzeitig schützen konnten. So kam es am 18. März 2002 in Columbus (Kanada) zum Tod eines dreizehn jährigen Mädchens, das bei einem Spiel der Columbus Blue Jackets im Zuschauerrang vom Puck getroffen wurde.
