Quantitätskontrast

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Beispiel: Van Gogh-Gemälde: Das kühle Nachtblau dominiert flächenmäßig, dennoch bildet das wenige Lichtgelb einen "gleichwertigen" Gegenpol, so dass das Bild nicht "düster" wirkt.

Der Quantitätskontrast beruht im Unterschied zum Qualitätskontrast auf der Gegenüberstellung verschieden großer Farbflächen. Wenn diese in bestimmten Verhältnissen vorliegen, ist optische Wirkung der Farben gleich intensiv und wird daher als harmonisch empfunden. Beispielsweise entspricht ein Teil Orange zwei Teilen Blau und ein Teil Gelb etwa 3 Teilen Violett. Rot und Grün entsprechen sich in gleichen Anteilen.

In Bezug auf den Farbkontrast bewusst disharmonische Farbverteilungen sind ein typisches Stilmittel des Expressionismus.

Die ersten häufig zitierten Untersuchungen zum Quantitätskontrast stammen von Johann Wolfgang von Goethe, der seine Beobachtungen in der Farbenlehre festhielt.

See also: Quantitätskontrast, Expressionismus, Farbenlehre, Johann Wolfgang von Goethe, Qualitätskontrast, Vincent van Gogh