Cobh
Cobh, gespr. /ko:f/ (irisch An Cóbh, gespr. /ən 'ko:f/, "die Höhle") ist eine Hafenstadt im County Cork in Irland.
Frühere Namen der Stadt Cobh waren Cove und Queenstown.
Sie verfügt über einen der größten Transatlantikhäfen des Landes. Rund 2,5 der rund 6 Millionen irischen Emigranten haben zwischen 1848 und 1950 von hier aus ihre Reise angetreten. Die Titanic machte hier zu ihrem letzten Stop fest, bevor sie auf ihre tragische letzte Reise ging.
Cobh liegt am südlichen Ufer der "großen Insel" im Corker Hafen (Cork Harbour), einer großen natürlichen Bucht. Am Berghang "hinter" dem Stadtzentrum steht die neogotische St.-Colman-Kathedrale (St. Colman's Cathedral). Erwähnenswert ist das pittoreske Stadtbild, das durch die Hanglage der Stadt – verbunden mit einigen sehr steilen Straßen – und zahlreiche grellbunt gestrichene Häuser entsteht. 1849 wurde die Stadt aus Anlass des Besuchs von Königin Victoria in Queenstown umbenannt. 1922 wurde der Name in Cobh zurückgeändert.
Die Geschichte einiger bedeutender Schiffe ist eng mit der Stadt Cobh verknüpft:
- Die erste Dampfschifffahrt zwischen Irland und England startete 1838 in Cobh.
- Die Titanic brach am 11. April 1912 von hier zu ihrer letzten Fahrt auf.
- Die RMS Lusitania, die 1915 von einem deutschen U-Boot versenkt wurde, sollte Queenstown anlaufen.
1991 hatte Cobh eine Einwohnerzahl von rund 8.200.
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