Quincy Jones

Quincy Jones (* 14. März 1933 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit

Jones ist in Chicago geboren und wuchs in Seattle auf. Er besuchte das berühmte "Berklee College for Music" in Boston.

Karriere

Jones begann seine Karriere als 17-jähriger Trompeter für das Lionel Hampton Orchestra.

In den 1950er Jahren ging er nach New York, arbeitete dort als Arrangeur und nahm Platten für Sarah Vaughan, Ray Charles, Count Basie, Duke Ellington, Dinah Washington and Cannonball Adderley auf.

1957 ging er nach Europa und begann als Produzent für Barclay Records zu arbeiten, unter anderem für Sänger wie Charles Aznavour, Jacques Brel, Henri Salvador, Billy Eckstine und Andy Williams.

1961 wurde er der erste afroamerikanische Vizepresident eines Majorlabels (Mercury Records).

Neben Jazz produzierte er auch Pop und begann Mitte der 1960er Jahre, Filmmusik zu schreiben.

Zwei Jahre später, 1963, gewann er seinen ersten Grammy für sein Count Basie Arrangement "I can't stop loving you.".

1964 arrangierte er das gemeinsame Album von Frank Sinatra und Count Basie, auf dem sich auch eine legendäre Version des Songs "Fly Me To The Moon" befindet, welche 1969 bei der Mondlandung gespielt wurde.

1989 produzierte nahm er das Album "Back to the block" auf, dass u. a. eine Coverversion von "Birdland" enthält, in dem Ella Fitzgerald, George Benson, Joe Zawinul mitwirken. Auf der Platte sind bekannte Namen zu hören wie Al Jarreau, Take 6, George Benson, Joe Zawinul, Sarah Vaughan (eine ihrer letzten Aufnahmen), Ella Fitzgerald, Ray Charles etc.

Bekannt wurde er vor allem für seine Arbeit als Produzent von Michael Jackson, den er Ende der 1970er Jahre traf und für dessen erfolgreichste Alben (Off The Wall, Thriller, Bad) er verantwortlich ist. Das Album "Thriller" zählt noch heute zu einem der meistverkauften Alben aller Zeiten nach den Beatles. Mitte der 1980er Jahre produzierte er den Welthit "We are the World" und die Romanverfilmung Die Farbe Lila, für die er auch die Oscar-nominierte Musik schrieb. Ebenso produzierte er erfolgreiche Titel mit den Künstlern Aretha Franklin, Little Richard und Herbie Hancock.

Auszeichnungen

Für seine musikalische Arbeit wurde er schon 77 mal für den Grammy nominiert - 26 mal hat er den Grammy Award gewonnen.

Weblinks

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Personendaten
Jones, Quincy
US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
14. März 1933
Chicago

See also: Quincy Jones, 14. März, 1933, Al Jarreau, Aretha Franklin, Arrangeur, Cannonball Adderley, Charles Aznavour