Radiator

Ein Radiator ist ein großflächig gestalteter Körper aus einem (meist) gut wärmeleitenden Metall.

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Funktion

Durch den Radiator kann ein Medium Wärme an ein anderes Medium übertragen. Ein Temperaturgefälle ist dazu immer notwendig; je größer das Temperaturgefälle, desto größer die Wärmemenge, die je Zeiteinheit und Fläche übertragen werden kann.

andere Benennungen

Eine andere Bezeichnung ist Kühlkörper und Wärmeübertrager.

In der Schweiz versteht man unter einem Radiator einen Heizkörper.

Die umgangssprachliche Bezeichnung Wärmetauscher ist in sofern irreführend, weil zwei Körper nicht ihre Wärme austauschen können.

Es ist also nicht möglich, dass z.B. eine heiße Herdplatte von 120 °C, auf der ein Topf von 20 °C gestellt wird, nach dem Wärmeaustausch 20 °C aufweist und der Topf 120 °C.

Der Wärmefluss erfolgt nur so lange, bis beide Körper die gleiche Temperatur haben. Diese Temperatur lässt sich allerdings nicht einfach über das arithmetische Mittel berechnen, da hier viele Faktoren (Masse und Wäremekapazität der Stoffe, Verluste in die Umgebung usw.) zu berücksichtigen sind.

Beispiele von Radiatoren

Heizkörper: Kennzeichnend ist die gerippte Bauform, dadurch werden große Oberflächen erzielt. Kühlkorper aus Aluminiumblech als aufsteckbare Kühlsterne oder durch Aluminium-Strangguss hergestellte Profile sind zur Kühlung von Leistungshalbleitern weit verbreitet.

Ausführungen

Passiv

Bei einem passiven Radiator ist kein Lüfter montiert. Dadurch wird die Wärme hauptsächlich durch Konvektion übertragen.

Vorteil:

Nachteil

Aktiv

Bei einem aktiven Radiator ist zusätzlich noch ein Lüfter (Ventilator) montiert. Dadurch wird mehr Kühlmedium um den Oberfläche der Radiators geführt, was die Wärmemengenabfuhr erhöht. Damit sind bei gleicher Wärmemenge kleinere Radiatoren notwendig. Diese Bauart wird meist in Pkw und PCs verwendet.

Vorteil:

Nachteile:

See also: Radiator, Aluminium, Halbleiter, Heizkörper, Konvektion, Kühlkörper, Kühlung, Lüfter, Medium, Personal-Computer