Rafael Seligmann
Rafael Seligmann (* 1947 in Tel Aviv) ist ein deutsch-israelischer Schriftsteller. Er wanderte mit seinen Eltern 1957 von Israel nach Deutschland aus und ist promovierter Politologe.
Mit seinem Romandebüt Rubinsteins Versteigerung schrieb er das erste Werk der Gegenwartsliteratur deutscher Juden, dem noch weitere folgten. Es wurde mit großer Begeisterung, aber auch Ablehnung empfangen. In dem 1997 erschienene Roman Der Musterjude persifliert Seligmann die Medienwelt und die schwierigen deutsch-jüdischen Beziehungen, indem er den Karriereweg eines jüdischen Jeansverkäufers zum gefeierten, tabubrechenden Starjournalisten in absurde Höhen treibt.
In seinem Sachbuch Mit beschränkter Hoffnung setzte er sich 1991, kurz nach der deutschen Wiedervereinigung, mit der Situation der deutschen Juden und der Juden in Deutschland auseinander.
Bibliographie
- Rubinsteins Versteigerung, 1989
- Die jiddische Mamme
- Mit beschränkter Hoffnung. Juden, Deutsche, Israelis (Sachbuch), 1991
- Der Milchmann
- Drehbuch zum Film Schalom Deutschland, 1995-1997
- Der Musterjude, 1997
- Schalom meine Liebe
- Hitler. Die Deutschen und ihr Führer, Ullstein Verlag, Berlin-München, 2004, ISBN 3-550-07589-8
Seligmann, Rafael Seligmann, Rafael Seligmann, Rafael
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Seligmann, Rafael |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 1947 |
| GEBURTSORT | Tel Aviv, Israel |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
