Rapperswil SG
| Wappen | |
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| 98px|Wappen von Rapperswil
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| Basisdaten | |
| Kanton: | St. Gallen |
| Bezirk: | Wahlkreis See-Gaster |
| BFS-Nr.: | 3316 |
| PLZ: | 8640 |
| Koordinaten: | 47° 13' n. Br. 8° 49' ö. L. |
| Höhe: | 409 m ü. M. |
| Fläche: | 1.74 km² |
| Einwohner: | 7532 (1. Januar 2004) |
| Website: | www.rapperswil.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Rapperswil
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Rapperswil ist eine Kleinstadt im Südwesten des Kanton St. Gallen in der Schweiz.
Rapperswil liegt am östlichen Zürichseeufer und ist dank dem Zürichseeufer, der Altstadt und Knies Kinderzoo ein beliebter Ausflugsort. Dort beginnt auch der Seedamm nach Pfäffikon SZ.
| Inhaltsverzeichnis |
Wappen
Das Stadtwappen zeigt auf silbernem Grund zwei rote Rosen mit goldenen Butzen und ebenfalls roten, entgegengeasteten Stielen. Es ist dem Dreirosenwappen der Rapperswiler Grafen nachempfunden. Rapperswil wird daher auch die Rosenstadt genannt.
Geschichte
Die Gründung der Stadt Rapperswil erfolgte wahrscheinlich um das Jahr 1200 durch die Herren von Rapperswil. Auf 1229 ist die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung von Stadt und Burg von Rapperswil datiert. Nach Aussterben des Gründergeschlechts geht Rapperswil an die Habsburger.
Im Jahr 1358 wurde eine Holzbrücke über die Landbrücke nach Süden erstellt. Diesem alten Holzsteg von Rapperswil nach Hurden SZ nachempfunden wurde 2001 ein neuer Steg errichtet.
Im Alten Zürichkrieg um 1440 war Rapperswil ein umkämpfter Ort. 1464 konnte die Rapperswiler Bürgerschaft sich von Habsburg-Österreich loskaufen und mit der Eidgenossenschaft den "ewigen Bund" schliessen, wobei das Schloss bis 1798 als Sitz der eidgenössischen Schirmvögte diente.
1798 entstand die Helvetische Republik, dadurch verlor Rapperswil seine Untertanengebiete und wurde dem neugeschaffenen Kanton Linth zugeordnet.
Schon 5 Jahre nach Entstehung, 1803, fiel die Helvetische Republik zusammen, Rapperswil wurde in den mit der Mediationsverfassung neu geschaffenen Kanton St. Gallen eingegliedert.
Um 1830 wurden die Stadtmauern und die Tore geschleift.
1859 verkehrte die erste Dampfeisenbahn in Rapperswil - der legendäre Orient-Express fuhr eine Zeit lang von Warna, Budapest, Wien über Rapperswil und Uster nach Zürich und weiter nach Basel, Paris und Calais. Die beiden Bahnlinien rechts und links des Zürichsees entstanden erst später.
Die Eröffnung des Seedamms fand 1878 statt.
Im Jahr 1919 liess sich Zirkus Knie in Rapperswil nieder.
Schulen
In Rapperswil ist eine Fachhochschule, die HSR (Hochschule Rapperswil) mit Schwerpunkt Informatik und Technik ansässig. Es gibt auch noch die Sekundarschulen Bollwies, Burgerau und Weiden, Realschulen Kreuzstrasse und Rain sowie die Primarschulen Hanfländer, Bollwies, Schachen, Weiden und Schachen.
Fusion mit Jona
Rapperswil und Jona besitzen eine gemeinsame Infrastruktur und die Grenze zwischen ihnen verläuft fliessend. Aus der Luft ist sie kaum auszumachen. Nach erfolglosen Versuchen bejahte die Bevölkerung 2003 nach einer Volksabstimmung eine Fusion der Gemeinden Rapperswil (2001: 7'400 Einwohner; Ja-Anteil 82 %) und Jona (2001: 17'100 Einwohner; Ja-Anteil 52 %). Die Fusion zur Stadt Rapperswil-Jona findet voraussichtlich am 1. Januar 2007 statt. Der Fusionsvertrag wurde im Frühling 2005 von der Bevölkerung beider Gemeinden angenommen. Rapperswil und Jona haben heute zusammengenommen 24'400 Einwohner. Rapperswil-Jona wird somit nach der Stadt St. Gallen die zweitgrösste Gemeinde im Kanton sein.
Circus Knie
Lang verbunden ist Rapperswil mit dem Schweizer Nationalzirkus "Circus Knie", der hier jeweils sein Winterquartier bezieht und auch seinen Sitz hat. Knies betreiben in Rapperswil auch den bekannten Kinderzoo.
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