Grażyna Bacewicz
Grażyna Bacewicz (* 5. Mai 1913 in Łódź; † 17. Mai 1969 in Warschau) war eine polnische Komponistin.
Bacewicz erhielt ihre erste Ausbildung im Klavier- und Violinspiel und Komposition bei ihrem Vater. Sie trat bereits als Kind auf und komponierte ihr erstes Werk im Alter von dreizehn Jahren. 1928 begann sie an der Universität von Warschau ein Philosophiestudium. Am Konservatorium studierte sie Komposition bei Kazimierz Sikorski, Violine bei Józef Jarzębski und Klavier bei Jan Turczyński. Seit Anfang der 1930er Jahre studierte sie in Paris Komposition bei Nadia Boulanger und Violine bei André Touret und Carl Flesch. 1934- 35 und nach 1945 unterrichtete sie am Konservatorium in Łódź, danach lebte in Warschau. Bis 1955 wirkte sie neben ihrer kompositorischen Tätigkeit als Violinistin, seit 1963 unterrichtete sie auch am Warschauer Konservatorium. Daneben war sie auch als Schriftstellerin erfolgreich, in Polen erschienen mehrere Erzählungen und Romane von ihr.
Bacewicz komponierte ein Funkoper (Przygoda Króla Artura, 1959), drei Ballette, sechs Sinfonien und weitere Orchesterwerke, mehrere Instrumentalkonzerte, zahlreiche Kammermusikwerke, eine Kantate und Lieder. Sie galt als Meisterin der Instrumentation und eine der bedeutendsten Vertreterinnen der modernen polnischen Musik.
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bacewicz, Grażyna |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | polnische Komponistin |
| GEBURTSDATUM | 5. Mai 1913 |
| GEBURTSORT | Łódź |
| STERBEDATUM | 17. Mai 1969 |
| STERBEORT | Warschau |
