Referentielle Schärfe

Die referentielle Schärfe eines Worts, Ausdrucks oder Prädikats bestimmt sich aus dem Grad der Übereinstimmung von SprecherInnen der Aussage bei der Anwendung der genannten sprachlichen Elemente in der Realität (demonstrativ) oder in der innersprachlichen Verwendung (definitorisch).

Beispiele

Demonstrativ: "Das ist eine Kuh." / "Dieser Mensch ist groß."
Definitorisch: "Eine Kuh ist ein Tier." / "Eine Kuh ist ein schönes Tier."

Die referentielle Schärfe ist eine statistische Größe. Sie bewegt sich zwischen

0 = 50 % der UrteilerInnen sagen, dass die Aussage zutrifft, 50 % sagen, daß sie nicht zutrifft
1 (-1) = 100% der UrteilerInnen sagen, dass die Aussage (nicht) zutrifft.

Literatur

See also: Referentielle Schärfe, Aussage, Prädikats, Worts