Reform der Vereinten Nationen
| Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung. Eine Begründung befindet sich in der Regel auf der Diskussionsseite. Wenn du Lust hast, verbessere den Artikel und entferne anschließend diesen Baustein. |
Der Generalsekretär Kofi Annan hat im September 2003 ein 16köpfiges Gremium zur Erarbeitung von Vorschlägen zur UNO-Reform eingesetzt, das sogenannte "High-Level-Panel on Threats, Challenges and Change". Neben dem Vorsitzenden hat das Panel folgende Mitglieder: Robert Badinter (Frankreich), Gro Harlem Brundtland (Norwegen), Mary Chinery-Hesse (Ghana), Gareth Evans (Australien), David Hannay (Vereinigtes Königreich), Enrique Iglesias (Uruguay), Amr Moussa (Ägypten), Satish Nambiar (Indien), Sadako Ogata (Japan), Jevgeni M. Primakov (Russische Föderation), Qian Qichen (China), Nafis Sadiq (Pakistan), Salim Ahmed Salim (Tansania), Brent Scowcroft (USA) und Joao Baena Soares (Brasilien). Professor Stephen Stedman von der Stanford Universität stellte den Bericht zusammen. Am 2. Dezember 2004 wurde der Bericht, der insgesamt 101 Empfehlungen enthält, veröffentlicht. Der UN-Generalsekretär wird die Vorschläge sichten und auf dieser Grundlage der Vollversammlung eigene Empfehlungen zuleiten.
Die Vorschläge: http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/UNO/reform2004.pdf
Kofi Annan hat (am 21. März 2005?) ein 63 seitiges Dokument über Reformvorschläge vorgestellt, darunter:
- eine Erweiterung des bestehenden Sicherheitsrats von bisher 15 auf neu über 20 (25?) Mitglieder (Nationen?), davon neu 6 ständige (gegenüber gegenwärtig 5; aber ohne Erweiterung (oder gar Abschaffung) des bisherigen Veto-Rechts)
- Ersetzen der (Genfer?) Menschenrechtskomission durch einen Menschenrechtsrat (auf eine Initiative (unter anderem/n) des Neu-Mitglieds Schweiz)
