Regenbogenfamilie

Regenbogenfamilien werden Familien genannt, bei denen mindestens ein Elternteil in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt. Die eigentliche Bezeichnung "Regenbogenfamilie" geht auf die amerikanisch-französische Künstlerin Josephine Baker (1906-1975) zurück, die insgesamt 12 Kinder verschiedener Nationalitäten adopierte, um damit ein Zeichen gegen Rassentrennung und Diskriminierung zu setzen.

Inhaltsverzeichnis

Anzahl

Ihre Anzahl liegt im Bereich des Spekulativen und soll daher nicht geschätzt werden.

Herkunft der Kinder in Regenbogenfamilien

Den Angaben des Mikrozensus und den wenigen bisher vorliegenden Studien ist zu entnehmen, dass

Nach Auskunft des Jugendamts in Frankfurt am Main haben dort bereits eine Anzahl lesbischer und schwuler Paare Pflegekinder aufgenommen. Auch Einzeladoptionen sind bekannt. Die Bewertung des Jugendamtes ist positiv; die Erfahrungen unterscheiden sich im Durchschnitt nicht von den mit heterosexuellen Paaren gemachten. Weitere ähnliche Erfahrungen sind aus Berlin und Bayern bekannt.

Problemstellungen für Regenbogenfamilien

Hinweise für Problemlagen gibt die Familienforschung. Die Familienforschung in Deutschland hat sich in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts verstärkt den Kindern mit gleichgeschlechtlich-liebendem Elternteil zugewandt. Die deutschen Familien- und Sozialforscher Fthenakis (2000), Berger, Reisbeck & Schwer (2000) und Eggen kommen ebenso wie die amerikanische Zusammenfassung von 21 internationalen Studien durch Stacey und Biblarz über Auswirkungen homosexueller Lebensweisen der Eltern auf Kinder im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen :

Externe Weblinks

See also: Regenbogenfamilie, Adoption, Bayern, Berlin, Bundesregierung (Deutschland), Deutschland, Diskriminierung, Ehe, Eltern, Familie (Soziologie)