Reichenau (Insel)
Die Reichenau ist eine Insel im Bodensee sowie ein auf ihr befindliches Kloster. Reichenau heißt heute die Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, die außer der Insel noch einige Flächen auf dem Festland umfasst. Seit 2000 ist die Insel mit ihrer Abtei auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet.
| thumb|250px|Insel Reichenau vom Schweizer Ufer |
| thumb|250px|Insel Reichenau von Hegne aus |
| thumb|250px|St. Georg in Oberzell |
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Geografie und Wirtschaft
Die Insel liegt im westlichen Teil des Bodensees, dem Untersee, zwischen Konstanz und dem Rheinfall bei Schaffhausen. Der Hochrhein verlässt hier den Bodensee. Die Insel ist über einen 1838 aufgeschütteten Damm mit dem Festland verbunden. Der höchste Punkt der Insel liegt auf 438.7 m Höhe und erhebt sich ca. 43 m über den Seespiegel.
Durch die temperaturausgleichende Wirkung des Bodensees, die positiven Auswirkungen des Alpenföns und die daraus resultierende hohe Zahl an Sonnentagen ist das Klima auf der Reichenau besonders mild. Davon profitieren neben dem Obst- und Gemüseanbau auch der Tourismus, der auf der Insel sehr zurückhaltend betrieben wird. Auch ein wenig Wein wird angebaut, es gibt nur eine einzige Lage, den Reichenauer Hochwart.
Geologie
Die Insel ist aus Moränenschutt aufgebaut, welcher am Ende der letzten Eiszeit (Würm) abgelagert worden ist. Sie ist Teil einer Moräne, die sich vom aufgeschütteten Damm im Osten bis zur Halbinsel Mettnau bei Radolfzell im Westen erstreckt.
Geschichte
Kloster
Gemeinde
Weblinks
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