Reinach BL
| Wappen | |
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| 98px|Wappen von Reinach
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Basel-Landschaft |
| Bezirk: | Arlesheim |
| BFS-Nr.: | 2773 |
| PLZ: | 4153 |
| Koordinaten: | 46° 59' n. Br. 7° 35' ö. L. |
| Höhe: | 303 m ü. M. |
| Fläche: | 7.00 km² |
| Einwohner: | 18'678 (31. Dezember 2003) |
| Website: | www.reinach-bl.ch |
| Karte | |
| 299px|Karte von Reinach
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Reinach BL ist eine Gemeinde im Kanton Basel-Landschaft in der Schweiz. Der von der Einwohnerzahl her gesehen eine Stadt darstellende Ort liegt auf 303 m ü.M. und gehört zum Bezirk Arlesheim.
| Inhaltsverzeichnis |
Lage
Reinach liegt am Südfuss des Bruderholz im Birstal. Die Ostgrenze der Gemeinde bildet der Fluss Birs mit seinem dichten Auenwald und der Reinacher Heide. Diese Heide ist ein Vogelparadies und man findet hier viele botanische Raritäten. Nachbargemeinden sind Arlesheim, Münchenstein, Bottmingen, Oberwil, Therwil, Aesch, sowie die Stadt Basel und Dornach im Kanton Solothurn. Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 700 Hektaren, davon sind 29 % Landwirtschaftsfläche, 17 % Wald, 53 % Siedlungen und 1 % unproduktive Fläche.
Wappen
Das Gemeindewappen von Reinach zeigt in der linken Hälfte ein roter Baselstab (Bischofstab) auf silbernem Grund, in der rechten Hälfte drei goldene Kugeln auf blauem Grund. Die drei Kugeln sind die Attribute des Kirchenpatrons St. Nikolaus. Mit den Farben Silber und Blau betont der gespaltene Schild die Zugehörigkeit zum bischöflichen Amt Birseck; der rote Stab (ohne Krabben) erinnert überdies an das Bistums Basel.
Geschichte
Vom 16. Jahrhundert bis zur Französischen Revolution, das heisst bis zum Einmarsch der französischen Truppen im Jahre 1792, gehörte es zum Fürstbistum Basel das von Porrentruy aus verwaltet wurde. In Reinach befanden sich damals das Zollamt und das birseckische Salzmagazin. Unter französischer Herrschaft wurde Reinach dann für kurze Zeit Bezirkshauptort; erst mit dem Wiener Kongress von 1815, der das Birseck der Eidgenossenschaft zusprach, wurde sein Schicksal enger mit jenem der Schweiz verknüpft.
Mit seinen etwas mehr als 1200 Einwohnern war Reinach auch noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein reines Bauerndorf. Der grosse Rebberg, der heute beinahe vollständig überbaut ist, gehörte zum Ortsbild.
Noch bis in die 1930er Jahre bot sich das heutige zentrale Schulgelände der Gemeinde mit dem Bachmatten-, dem Lochacker- und dem Weiermattschulhaus als weite offene Flur dar. Es war - wie der Name andeutet - sumpfig und teilweise sogar mit Schilf bestanden, so dass sich auch Störche wohl fühlten.
Den Beginn der stürmischen Reinacher Bevölkerungsentwicklung brachte eigentlich das Jahr 1907, das der abseits der damaligen Jurabahn liegenden Gemeinde mit der Eröffnung der Trambahn Basel-Aesch erstmals Schienenanschluss an die nahegelegene Rheinstadt verschaffte. Reinachs Einwohnern boten sich jetzt einerseits die grossen Vorteile der näher gerückten Stadt mit ihren vielfältigen Erwerbsmöglichkeiten und dem reichen kulturellen Angebot, andererseits lockten aber auch ländliche Wohnruhe und grosse Baulandreserven immer mehr Neuzuzüger ins Birsecker Dorf. Und so begann sich Reinach - vor dem Zweiten Weltkrieg zunächst langsam, nach 1950 mit zunehmender Motorisierung von Jahrzehnt zu Jahrzehnt beschleunigt - vom Bauerndorf zur Pendler- und Agglomerationsortschaft zu wandeln.
Bevölkerung
36 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 32 % reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 16.1 %.
Wirtschaft
Reinach gehört zum Wirtschaftsraum Nordwestschweiz und zur Agglomeration Basel. Daher haben sich in den letzten Jahren viele bekannten Firmen in dieser Stadt niedergelassen. Besonders die beiden grosszügigen Industriezonen Kägen und Schönmatt bieten Raum dafür. Ein Vorteil bietet auch der Anschluss an die Talstrasse H18 (Autostrasse) welche ihrerseits Reinach mit Basel, dem Rest der Schweiz, Italien, Deutschland und Frankreich verlinkt.
Sehenswürdigkeiten
thumb|200px|Denkmal des Gefechtes am Bruderholz von 1499
- Bruderholzdenkmal von 1959 zur Erinnerung an das Gefecht am Bruderholz im Schwabenkrieg von 1499.
- Wegkreuz am Dorfausgang gegen Aesch, welches von Niklaus Kury (1737-1803) erstellt wurde.
- Heimatmuseum in der Kirchgasse 9.
- Aussichtspunkt Rebberg mit einer Panoramatafel.
Politik
Gemeindepräsident ist Urs Hintermann. Partnerstadt von Reinach ist Ostfildern.
Weblinks
Modèle:Vorlage:Navigationsleiste Bezirk Arlesheim Kategorie:Ort in der Schweiz Kategorie:Ort im Kanton Basel-Landschaft Kategorie:Schweizer Gemeinde
