Reportagefotografie

Dieser Artikel ist (teilweise) aus der englischen Wikipedia/Photojournalism entnommen und würde der Überarbeitung durch eine Fachmann der Publizistik etc. erfordern!

thumb|200px|Fotojournalisten in Indianapolis Die Reportagefotografie, der Fotojournalismus oder die Bildberichterstattung verwendet die Ausdrucksformen und Mittel der Fotografie um Reportagen (von französisch reportage, siehe Reporter), das heißt Berichterstattungen über Hintergründe in Politik, Kultur, und anderen Bereichen von gesellschaftlichem Belang (z. B. Gerichtsverhandlungen, Unglücksfälle oder Verbrechen) zu illustrieren oder ausschließlich in bildhafter Weise darzustellen. Berichterstatter ist der Foto-Reporter.

Attribute dieses Genres können sein:

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Bildbericht ein integraler Bestandteil der Zeitungen und Magazine (Picture Post, Paris Match, Life, Sports Illustrated, The Daily Mirror (London), The Daily Graphic (New York)) und sprach so große Lesergemeinden der 30er bis 50er Jahre an.

In den USA ergaben die dokumentarischen Arbeiten der Farm Security Administration 1935 - 1942 und ihrer Fotografischen Sektion geleitet von Roy Stryker ein erhebliches Archiv des Lebens jener Zeit (Sammlung der Fotos der Farm Security Administration).

1947 wurde die Agentur Magnum Photos gegründet, deren Mitglieder bis Heute eine herausragende Position einnehmen.

Ethische Überlegungen

Am Beginn der geschichtliche Entwicklung der Fotografie war diese von der Überlegung getragen, ein möglichst realistisches Abbild der "wahren" Umwelt zu erstellen. Dies ist schon allein aus der Überlegung nicht möglich, das die Fotografie den dreidimensionalen Raum auf eine Ebene mit beschränktem Ausschnitt reduziert. Dies kann die Bildaussage des Motivs unter Umständen bis zur Karikatur verzerren. Dennoch werden fotografischen Bildern hoher Wahrheitsgehalt und große Glaubwürdigkeit zugedacht.

Der Reportagefotograf hat daher ein hohe ethische Verantwortung, wenn er sich nicht als ein Instrument der Propaganda verwenden lassen möchte.

Ebenso ist die Grenze zur Verletzung der Intimsphäre und einer reinen Befriedigung der Sensationsgier schnell überschritten.

Technik

Die Entwicklung transportabler, kleiner Kameras (z.B. Leica) und empfindlicher Filme ermöglichte seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Aufnahme am Ort des Geschehens sowie die Erfassung bewegter Vorgänge. Dies revolutionierte auch die Berichterstattung aus den Kriegen jener Zeit, die somit auch den Grauen der tatsächlichen Kampfhandlungen und des alltäglichen Sterbens im Feld transportieren konnte.

Heute hat die Digitalfotografie die Vormachtstellung erobert und ermöglichte eine weitere Beschleunigung der Berichterstattung. Durch die leichte Manipulierbarkeit dieser Fotos hat allerdings die Glaubwürdigkeit gelitten.

Weitere Fotografen

(Anmerkung: Die Liste der Fotografen stammt zum Teil aus der englischen Wikipedia und dem Artikel Angewandte Fotografie)


Siehe auch National Geographic magazine

Weblinks

See also: Reportagefotografie, 1935, 1942, 1947, 20. Jahrhundert, André Kertész, Angewandte Fotografie, Digitalfotografie, Dorothea Lange, Eddie Adams