Richard Burton

Richard Burton (* 10. November 1925 in Pontrhydyfen, Wales; † 5. August 1984 in Genf, Schweiz), geboren als Richard Walter Jenkins jr., war ein britischer Schauspieler.

Burton stand nicht nur wegen der wechselvollen Beziehung zu seiner zweimaligen Ehefrau Elizabeth Taylor im Rampenlicht der Öffentlichkeit, er gilt auch als einer der besten Schauspieler seiner Zeit. Im Grunde ist jeder seiner Filme aus den 1960ern ein Klassiker geworden.

Burton hält den unrühmlichen Rekord, gleich sieben Mal für den Oscar nominiert gewesen zu sein, ohne ihn je erhalten zu haben. 1968 erhielt er in Deutschland einen "Bambi". Allerdings verliehen ihm die Autoren des Buches The Golden Turkey Awards auch den Preis als "Schlechtester Schauspieler aller Zeiten".

Burton hatte zum Ende seiner Karriere in fast 70 Filmen mitgewirkt, darunter auch solche wie "Steiner – Das Eiserne Kreuz, 2. Teil", "Die Wildgänse kommen", "Der Exorzist II – Der Ketzer" und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". Sein letzter Film war das Meisterwerk "1984". Kurz nach den Dreharbeiten erlitt er in seinem Haus in Celigny, Schweiz, einen Gehirnschlag, an dem er verstarb.

Aus seiner ersten Ehe, mit der Waliserin Sybil Williams, stammt Burtons Tochter Kate, die ebenfalls Schauspielerin wurde, ohne jedoch für vergleichbare Schlagzeilen zu sorgen.

Filme (Auszug)

(+) kennzeichnet die Filme, für die er eine Oscar-Nominierung erhielt.

Siehe auch: Richard Burton (Forscher)

Weblinks

Personendaten
Burton, Richard
Jenkins, Richard Walter jr.
britischer Schauspieler
10. November 1925
Pontrhydyfen, Wales
5. August 1984
Genf, Schweiz

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See also: Richard Burton, 10. November, 1925, 1960er, 1968, 1984, 1984 (Film), 5. August