Richard Tauber
Richard Tauber (* 16. Mai 1891 in Linz; † 8. Januar 1948 in London) war ein deutsch-österreichischer Tenor. Er war einer der berühmtesten Sänger des 20. Jahrhunderts. Er begann seine Karriere als Opernsänger - vor allem als Mozartinterpret, wurde aber weltweit vor allem für seine Auftritte in Operetten bekannt. Tauber war mit Franz Lehár befreundet, der für ihn Tenorpartien in Operetten schrieb.
Richard Tauber (eig. Ernst Seiffert) wurde am Abend des 16. Mai 1891 in einem Linzer Hotelzimmer geboren. Seine Mutter, ebenfalls Sängerin, hatte noch kurz zuvor auf der Bühne gestanden. Sein leiblicher Vater adoptierte ihn.
- 1913 Debüt in Chemnitz
- 1929 Film: "Ich küsse Ihre Hand, Madame"
- 1930 Filme: "Ich glaub' nie mehr an eine Frau", "Die große Attraktion", "Das lockende Ziel", "Das Land des Lächelns"
- 1932 Film: "Melodie der Liebe"
- 1933 Er wird von einem Nazi-Schlägertrupp mit den Worten "Judenlümmel raus aus Deutschland!" niedergeschlagen.
- 1933 Emigration nach England
- 1934 Film: "Blossom Time / April Romance"
- 1935 Film: "Heart's Desire"
- 1936 Film: "A Clown Must Laugh / Pagliacci - Der Bajazzo"
- 1940 Britische Staatsbürgerschaft
- 1945 Film: "Waltz Time"
- 1946 "Lisbon Story"
Tauber starb am Morgen des 8. Januar 1948 in einem Londoner Krankenhaus an einer Krebserkrankung.
Kurioses
Tauber soll zu allem und jedem "Schnappula" gesagt haben, wenn er Spaß hatte. Er las angeblich nur Bücher von Karl May, aß am liebsten Gulasch und war ein leidenschaftlicher Hobbyfilmer.
Links
Alle im Deutschen Rundfunkarchiv erhaltenen Aufnahmen
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tauber, Richard |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-österreichischer Tenor |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1891 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | 8. Januar 1948 |
| STERBEORT | London |
