Rieder
| Wappen | Karte |
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| 140px|Wappen fehlt Hilfe zu Wappen | 140px|Deutschlandkarte, Position von Rieder hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt |
| Regierungsbezirk: | Magdeburg |
| Landkreis: | Quedlinburg |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Gernrode/Harz |
| Geografische Lage: | 51° 44' n. B. 11° 10' ö. L. |
| Höhe: | 231 m ü. NN |
| Fläche: | 21,41 km² |
| Einwohner: | 2.041 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 06507 |
| Vorwahl: | 039485 |
| Kfz-Kennzeichen: | QLB |
| Gemeindeschlüssel: | 15 3 64 018 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktstraße 20 06507 Gernrode |
| Website: | www.rieder-harz.de |
| E-Mail-Adresse: | kontakt@rieder-harz.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Jürgen Rössling (BFB) |
Rieder ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Quedlinburg. Er ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gernrode/Harz.
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Rieder geht auf das Jahr 936 zurück. Das Besiedlungsgebiet waren die Sandsteinhöhlen der Klus und des Thieberges, wo seinerzeit eine Holzkirche und ein Kloster errichtet wurden. Im Laufe der Zeit wurden die neue Kirche am Pferdeteich und das Rathaus ”Altes Rathaus”, die 1993 rekonstruiert wurden, gebaut. Beide Objekte stehen auf der Zentralen Denkmalliste. Der Ort Rieder besitzt die zweitälteste Glocke in Deutschland und eines der bestgeführten Kirchenbücher, welches dem Schriftsteller Otto Gotsche als Grundlage zu seinem Roman “...und haben nur den Zorn” diente.
Durch günstige geobiologische Bedingungen kam bereits in der Renaissance der Gartenbau zu voller Blüte. Vor dem 2. Weltkrieg war Rieder das größte Blumendorf Deutschlands. Östlich von Rieder befindet sich der Schierberg mit dem Naturdenkmal “Dicker Stein”, eine Endmoräne. Dieser Höhenzug gehört zum Teufelsmauermassiv, das dem Harzgebirge vorgelagert ist.
Seit dem 1. Januar 1994 gehört der Ort zur Verwaltungsgemeinschaft Gernrode/Harz.
Politik
Wappen
Blasonierung: Das Wappen ist zinnenförmig schräggeteilt, oben in grün eine silberne Glocke, unten eine schwarz gefugte, silberne Mauer.
Weblinks
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