Rocky Mountains
Die Rocky Mountains /ˈrɑkɪ ˈmaʊntənz/ (dt. "Felsengebirge"), umgangssprachlich auch Rockies genannt, sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika, in dem sich auch einige Vulkane befinden. Die felsigen Berge erstrecken sich über 4800 km von Mexiko, durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Kanada und Alaska. Der höchste Berg ist der Mount Elbert in Colorado mit 4399 m über dem Meeresspiegel. Mount Robson (3954 m) ist die höchste Spitze der kanadischen Rockies. Sie beheimaten beliebte Nationalparks wie den Yellowstone-Nationalpark und Wintersportzentren.
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Geologie
thumb|Schneeanhäufung in über 4.000 Meter Höhe auf dem Longs Peak in den Rocky Mountains, Colorado.
Die Rocky Mountains entstanden während der von Geologen "Laramidische Orogenese" genannten Periode, die vor etwa 70 Millionen Jahren begann und vor 30 Millionen Jahren endete. Nachdem die Berge etwa so hoch waren, wie der Himalaya heute ist, begannen sich Teile in Nordwestamerika zu strecken und große Teile im Südwesten der Gebirgshochebene brachen in Gebirgsketten und Täler auf. Dieses Gebiet wird heute die Basin and Range Province genannt.
Entdeckung
Am 24. Juli 1832 leitete Benjamin Bonneville den ersten Wagenzug über die Rocky Mountains, indem er Wyomings Südpass nutzte.
Flüsse
Die Flüsse, die in den Rocky Mountains entspringen, münden schließlich in drei der fünf Ozeane der Welt: den Atlantischen Ozean, den Pazifischen Ozean und das Nordpolarmeer. Dazu gehören:
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Tourismus und Industrie
thumb|Schneeschmelze aus den Bergen sammelt sich in einem See, in den Rocky Mountains nahe Dillon, Colorado.
Die wichtigste wirtschaftliche Nutzung erfolgt durch den Bergbau und natürlich durch den Tourismus.
Mit durchschnittlich vier Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte der Rocky Mountains ziemlich niedrig und es gibt nur wenige Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Dennoch handelt es sich bei dem Gebirge um ein beliebtes Urlaubsziel für Menschen aus den gesamten Vereinigten Staaten, die entweder die Landschaft genießen oder sich sportlich betätigen möchten. Im Sommer sind die beliebtesten Attraktionen in den USA Pikes Peak, Royal Gorge, Rocky Mountain Nationalpark, Yellowstone Nationalpark, Grand Teton Nationalpark, und der Glacier-Nationalpark und in Kanada Banff Nationalpark, Jasper Nationalpark, Yoho Nationalpark, Kootenay Nationalpark, Mount Revelstoke Nationalpark und Glacier Nationalpark sowie der Mount Robson Provinzpark. Im Winter dagegen ist Skisport der wichtigste Anziehungspunkt. Die wichtigsten Skigebiet sind Aspen, Vail, Keystone, Breckenridge, und Copper Mountain in Colorado; Alta and Snowbird in Utah; Sun Valley in Idaho; Big Mountain und Big Sky in Montana; Lake Louise und Sunshine Village in Alberta und Fernie in British Columbia. (Die angrenzenden Columbia Mountains in British Columbia und Idaho beinhalten wichtige Urlaubsorte wie Schweitzer, Panorama und Kicking Horse.)
Das Climax-Bergwerk nahe Leadville, Colorado war über 100 Jahre (1879-1986) lang der weltgrößte Hersteller von Molybdän. Molybdän wird als hitzeresistenter Stahl beispielsweise in Autos und Flugzeugen eingesetzt. Die Mine in Climax beschäftigte einst über 3.000 Arbeiter. Die Coeur d'Alene Mine in Nordidaho produziert Silber, Blei, und Zink. Kanadas größte Kohleminen sind im Crowsnest Coal Field in der Nähe von Sparwood und Elkford in British Columbia, darüber hinaus gibt es Kohleminen nahe Hinton in Alberta.
Klima
Das Klima der Rocky Mountains ist für das Bergland typisch. Die Durchschnittstemperatur beträgt rund 6 Grad Celsius. Mit 28 Grad Celsius ist der Juli der heißeste Monat, der Januar mit Minus 14 Grad Celsius der kälteste. Der Jahresniederschlag liegt bei schätzungsweise 36 cm.
Die Sommer in den Rockies sind mit 15 Grad Celsius und 15 cm Niederschlag warm und trocken. Der Winter ist dagegen sehr kalt und nass mit Minus 2 Grad Celsius und 29 cm Niederschlag.
