Roger Daltrey
Roger Harry Daltrey CBE (* 1. März 1944 in Hammersmith, London) ist ein britischer Musiker. Er war Mitgründer und Sänger der Rockband The Who.
Außerdem ist Daltrey als Schauspieler tätig. Ab 1975 wirkte er in einer ganzen Reihe von Filmen mit, überwiegend in kleineren Rollen, und hatte Gastauftritte in US-Serien wie "Highlander", "Witchblade" und "Rude Awakening".
Für seine Rolle des Tommy Walker in der Verfilmung des Rockmusicals Tommy (Regie: Ken Russell) wurde Daltrey 1976 in der Kategorie Bestes Debut eines Schauspielers in einem Spielfilm für einen Golden Globe nominiert.
Von 1964 bis 1968 war er mit seiner Frau Jackie verheiratet, sie haben einen gemeinsamen Sohn Simon (*1965). 1971 heiratete er die Amerikanerin Heather Taylor, mit der er bis heute zusammen ist und vier Kinder hat: Matthew (*1967), Jamie (*1971), Rosie Lea (*1973) und Willow Amber (*1974).
Ende 2004 wurde er für seine Verdienste um Musik, Unterhaltungsindustrie und krebskranke Jugendliche zum Commander of the British Empire ernannt. Im Gegensatz zu Kollegen wie Paul McCartney, Elton John oder Mick Jagger wurde er allerdings nicht in den Adelsstand erhoben, dies geschieht erst ab der zweiten Stufe des Ordens.
Roger Daltrey gilt als Prototyp des kraftvollen Rocksängers, sein ehrlich und ungekünstelt wirkender Gesangsstil prägte die Musik von "The Who" unmissverständlich. Ohne seinen Who-Partner Pete Townshend gerieten seine Soloplatten jedoch schnell in Vergessenheit. Angesichts der Who-Klassiker "Tommy" und "Quadrophenia" wirken seine musikalischen Soloprojekte teilweise uninspiriert.
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Diskografie
Daltrey
Das Album wurde im April 1973 durch Track Record veröffentlicht. Das durch Adam Faith und Dave Courtney produzierte Album wurde in den Daltrey's Studios in Burwash und den Apple Studios der Beatles in London aufgenommen.
Stücke
- One man Band (Dave Courtney/Leo Sayer)
- The way of the world (Adam Faith/Dave Courtney)
- You are yourself (Dave Courtney /Leo Sayer)
- You and me (Adam Faith/Dave Courtney)
- It's a hard life (Dave Courtney/Leo Sayer)
- Giving it all away (Dave Courtney/Leo Sayer)
- The story so far (Dave Courtney/Leo Sayer)
- When the music stops /Dave Courtney/Leo Sayer)
- Reasons (Dave Courtney/Leo Sayer)
- One man band II (Dave Courtney/Leo Sayer)
Auf dem Album sind Dave Arbis, Russ Ballard, Dave Courtney, Bob Henrit und Dave Wintour als Musiker zu hören.
Ride A Rock Horse
Das Album wurde im Juni 1975 von Polydor veröffentlicht. Produziert wurde es von Russ Ballard. Die Aufnahmen fanden in den Ramport Studios und den CBS Studios in London statt.
Stücke
- Get you love (Russ Ballard)
- Hearts right (Paul Korda)
- Oceans away (Philip Goodhand-Tait)
- Proud (Russ Ballard)
- World over (Paul Korda)
- Near to surrender (Russ Ballard)
- Feeling (Paul Korda)
- Waling the dog (Thomas)
- Milk Train (Bugatti/Musker)
- Born to sing your song (Neil/Marchand)
Auf dem Album sind John Barham, Russ Ballard, Alan Brown, Stuart Francis, Philip Goodhand-Tait, Kokomo, Paul Kordan,Tony Meehan, Nick Newell, Speedies, Henry Spinetti, Alan Wicket und Dave Wintour als Musiker zu hören.
Listomania
Das Album zu dem gleichnamige Film wurde im Oktober 1975 durch A&M veröffentlicht. Produziert wurde es durch David Puttan und Roy Baird. Die Aufnahmen fanden in den Island Mobile Studios und den RAK Mobil Studios in London statt.
One Of The Boys
Das Album wurde im Mai 1977 durch Polydor veröffentlicht. Es wurde von Dave Courtney und Tony Meehan produziert. Die Aufnahmen fanden in den Pamport Studios in London und in den Marconi Studios in Paris statt.
Stücke
- Parade (Philip Goodhand-Tait)
- Single man's dilemma (Blustone)
- Avenging Annie (Pratt)
- The prisoner (Dave Courtney/Todd/Roger Daltrey)
- Leon (Philip Goodhand-Tait)
- One of the boys (Steve Gibbons)
- Giddy (Paul McCartney)
- Written on the wind (Paul Korda)
- Satin and lace (Dave Courtney/Tony Meehan/Roger Daltrey)
- Do it all again (Dave Courtney/Tony Meehan/Roger Daltrey)
Auf dem Album sind Rod Argent, Stuart Calver, Eric Clapton, John Entwistle, Andy Fairweather-Low, Jimmy Jewell, Phil Kenzie, Paul Keogh, Alvin Lee, Jimmy McCulloch, Brain Odgers, John Perry, Tony Rivers, Mick Ronson und Stuart Tosh als Musiker zu hören.
McVicar
Das Album zu dem nach einer wahren Geschichte entstandenen gleichnamigen Film wurde im Juni 1980 von Polydor veröffentlicht. Es wurde von Jeff Wayne produziert. Aufgenommen wurden die Stücke in den Advision Studios in London. Der Gesang wurde separat in den Air Studios auf der Insel Montserrat in der Karibik aufgezeichnet.
Stücke
- Bitter and sweet (Swindells)
- Just a dream (Russ Ballard)
- Escape Part 1 (Jeff Wayne)
- Whit city lights (Peter Nicholls/Lind)
- Free me (Russ Ballard)
- My time is gonna come (Russ Ballard)
- Waiting for a friend (Peter Nicholls)
- Escape Part 2 (Jeff Wayne)
- Without your love (Peter Nicholls)
- McVicar (Peter Nicholls)
Als Musiker sind auf dem Album Ron Asperry, John Bunderick, Tony Carr, Stuart Elliot, Ken Freeman, John Entwistle, Herbie Flowers, Ricky Hitchcook, Kenny Jones, Dave Markee, Dave Mattacks, Peter Nicholls, Jo Partidge, Frank Ricotti und Pete Townshend zu hören.
Parting Should Be Painless
Das Album erschien 1984 bei Atlantic Records.
Stücke
- Walking in My Sleep
- Parting Should Be Painless
- Is There Anybody Out There?
- Would a Stranger Do?
- Going Strong
- Looking for You
- Somebody Told Me
- One Day
- How Does the Cold Wind Cry
- Don't Wait on the Stairs
Under A Raging Moon
Das Album wurde 1985 von Virgin Records veröffentlicht. Produziert wurde es von Alan Shacklock. Mit dem von seinem "The Who" Kollegen Pete Townshend komponierte Song "After the Fire" erreichte Daltrey einen Achtungserfolg in den Single - Charts. Im Titelsong geben sich in kurzen Solis mehrere bekannte Schlagzeuger die Ehre.
Stücke
- After the fire
- Dont't talk to strangers
- Breaking down paradise
- The pride you hide
- Move better in the night
- Let me down easy
- Fallen angel
- It don't satisfy me
- Rebel
- Under a raging moon
Can't Wait To See The Movie
Das Album wurde 1987 von Virgin Records veröffentlicht. Produziert wurde das Album durch Alan Shacklock, David Forster, Chas Sandford und Jimmy Scott.
Stücke
- Hearts of fire
- When the thunder comes
- Ready for love
- Balance on wires
- Miracle of love
- The price of love
- The heart has its reasons
- Lover's storm
- Take me home
Weblinks
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Daltrey, Roger Harry |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Musiker |
| GEBURTSDATUM | 1. März 1944 |
| GEBURTSORT | Hammersmith, London |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
