Römersteine
thumb|Römersteine im Zahlbachtal
Die Römersteine sind Überreste einer ehemaligen römischen Wasserleitung (Aquädukt) in der Nähe des Mainzer Stadtteils Zahlbach. Sie führte ursprünglich von Wasserquellen nahe dem heutigen Finthen [die auch Namensgebend für das römische "ad fontes" waren] und Drais über 9 km bis zum Kästrich, dem Gelände der heutigen Universitätsklinik und Standort eines Lagers für zwei Legionen.
Erbaut wurde das Mainzer Aquädukt wahrscheinlich im Zeitraum 69 bis 79 n.Chr. Im Zahlbachtal ragen einige der ehemaligen Pfeilerkerne aus der Erde, bei einigen Pfeilerresten hat sich auch noch die Original Ummantelung in situ erhalten.
Siehe auch: Moguntiacum.
Literatur
- Stephan Pelgen: Mainz – Vom "elenden Steinklumpen" zum Denkmal, Archäologische Ortsbetrachtungen Band 3, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-3283-1
- Stephan Pelgen: Aquädukt-Ansichten - Aus der Denkmalgeschichte der Wasserversorgung für das römische Mainz. Archäologische Ortsbetrachtungen Band 5, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2004, ISBN 3-8053-3452-4
