Roter Frontkämpferbund

Der Rote Frontkämpferbund (RFB) war die Schutz- und Wehrorganisation der KPD in der Weimarer Republik.

Er wurde am 18. Juli 1924 gegründet. Erster Vorsitzender war Ernst Thälmann. Die erste Ortsgruppe des RFB wurde am 31. Juli 1924 in Halle an der Saale gebildet. 1927 umfasste der RFB ca. 110.000 Mitglieder. In Fabriken wurden Betriebsgruppen gebildet.
Weil trotz Verbot die Maikundgebung am 1. Mai 1929 in Berlin durchgeführt wurde, kam es zu blutigen Auseinandersetzungen mit der Polizei (Blutmai), wobei 33 Menschen starben. Im daraus resultierenden Kleinen Belagerungszustand wurde anschließend der RFB in Preußen, danach in den anderen deutschen Ländern verboten, bestand aber illegal weiter. Er lieferte sich bis zu seiner totalen Zerschlagung nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 Straßenschlachten mit diesen und störte die Kundgebungen der Nationalsozialisten. Angehörige des RFB kämpften im Spanischen Bürgerkrieg in den Internationalen Brigaden auf Seiten der spanischen Republik. Andere gingen während der Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland ins Exil in die Sowjetunion oder beteiligten sich am Widerstand in Deutschland, manche wurden verhaftet und hingerichtet. Die Frauenorganisation des RFB war der Rote Frauen- und Mädchenbund.
In den Küsten- und Hafenstädten wurde für die seefahrende Bevölkerung 1924 die Sektion Rote Marine gegründet. - Zudem gab es den Roten Sturmvogel, die Fliegersektion des RFB (Letzteres (Sektion des RFB) Richtig oder Falsch, und wer weiß, ab wann (Roter Sturmvogel!?)

Literatur

Weblinks

See also: Roter Frontkämpferbund, 1. Mai, 18. Juli, 1924, 1927, 1929, 1933, 31. Juli, Berlin, Blutmai