S-Bahnen in Deutschland

[[Bild:S-Bahn Rhein Main Type 420.JPG|thumb|Baureihe 420 der ]] [[Bild:S-Bahn Berlin Baureihe 481.jpg|thumb|Baureihe 481 der Berliner S-Bahn]] [[Bild:S-Bahn Stuttgart Type 423.jpg|thumb|Baureihe 423 Stuttgarter S-Bahn]] [[Bild:S-Bahn Hamburg Type 474 2.jpg|thumb|Baureihe 474 der Hamburger S-Bahn]]

Folgende Städte und Ballungsräume in Deutschland besitzen eine S-Bahn mit Triebwagen:

In folgenden Städten werden die S-Bahnen ausschließlich mit lokbespannten Wendezügen betrieben, häufig mit Doppelstockwagen:

Als "S-Bahn" bezeichnen sich daneben noch die Stadtbahn in Karlsruhe, die Breisgau-S-Bahn in Freiburg im Breisgau sowie die Ortenau-S-Bahn bei Offenburg.

Die Deutsche Bahn beteiligt sich auch an der grenzüberschreitenden Regio S-Bahn Basel mit den DB-Strecken von Basel aus nach Müllheim, Zell und Lauchringen.

Geplant ist zur Zeit ein S-Bahn-Konzept für den Ballungsraum Bremen / Oldenburg (Oldb.) / Nordenham. Mehr Informationen zu diesem Projekt findet man unter S-Bahn Bremen.

Geschichte

Im Vergleich zur elektrischen Straßenbahn oder zur U-Bahn, die sich bereits während der Jahrhundertwende entwickelte, ist die S-Bahn eine relativ neue Entwicklung, die einerseits aus dem immer stärkeren Verkehr auf dem Vorortstrecken, andererseits aber auch als Gegenbewegung der Reichsbahn zur U-Bahn entwickelte.

Nachdem die Vorortstrecken bereits einen vom Fern- und Güterverkehr unabhängigen, eigenen Bahnkörper erhalten hatten, wurde am 8. August 1924 auf der Vorortstrecke vom Stettiner Bahnhof in Berlin (heute Berlin Nordbahnhof) nach Bernau der elektrische Betrieb aufgenommen. Dies gilt gemeinhin als Geburtstunde der S-Bahn, wobei genaugenommen erst mit der „Großen Stadtbahn-Elektrisierung“ 19261929 von einer echten S-Bahn gesprochen werden kann. Vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in Hamburg und Kopenhagen vergleichbare Systeme errichtet, die sich aber jeweils voneinander unterscheiden.

Die S-Bahnen, die in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, wurden nicht mehr mit einer Gleichstrom führenden Stromschiene elektrifiziert, sondern mit einer Oberleitung und 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom. Dies ermöglicht zwar den Betrieb der Fahrzeuge auch außerhalb spezieller S-Bahn-Strecken, hat aber auch den Nachteil, daß aufgrund der Oberleitung deutlich mehr Platz benötigt wird, was bei den beengten Verhältnissen im Stadtgebiet meist deutlich höhere Baukosten verursacht. Auch kann ein Mischbetrieb mit dem übrigen Eisenbahnverkehr auf den Außenstrecken problematisch sein, da sich Störungen von dort leicht auf das ganze Netz übertragen können, zumal die Stammstrecken mit ihren kurzen Zugfolge sehr empfindlich gegenüber Verspätungen sind.

Im Ausland gab es ebenfalls vergleichbare Entwicklungen, auch wenn nicht so ein griffiger Begriff wie „S-Bahn“ geprägt wurde.

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!S-Bahn Deutschland Kategorie:Verkehr (Deutschland)

See also: S-Bahnen in Deutschland, 1900, 1924, 1926, 1929, 8. August, Basel, Baureihe 420, Baureihe 423