Saar
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| [[Bild:Saarschleife.jpg|thumb|300px|center|Saarschleife bei ]] | |
| Daten | |
| Lage: | In Frankreich und Deutschland |
| Länge: | 246 km |
| Einzugsgbiet: | 7.431 km² |
| Quelle: | Am Donon in den Vogesen (Elsass) (xxx m ü. Normalnull) |
| Mündung: | Bei Konz (Rheinland-Pfalz) Mosel (xxx m ü. Normalnull) |
| Wichtige Nebenflüsse: | Blies, Nied, Prims |
| Größere Städte am Fluss: | Sarre-Union, Saaralben, Saargemünd; Saarbrücken, Saarlouis, Dillingen, Merzig; Saarburg, Konz |
Die Saar (französisch Sarre) ist ein Fluss in Frankreich und Deutschland.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Die Saar entspringt am Donon in den Vogesen im Elsass in zwei Quellflüssen (Rote und Weiße Saar) und fließt durch Lothringen und das nach ihr benannte Saarland. Nach 246 km (davon 126 in Frankreich und 120 in Deutschland) mündet die Saar bei Konz (Rheinland-Pfalz) in die Mosel. Ihr Einzugsgebiet hat eine Größe von 7.431 km².
Wichtige Saarzuflüsse
Wichtige Städte an der Saar
Wichtige Städte an der Saar sind in Frankreich: Sarre-Union, Sarre-Albe (Saaralben) und Sarreguemines (Saargemünd). Im Saarland fließt sie durch Saarbrücken, Saarlouis, Dillingen und Merzig, in Rheinland-Pfalz durch Saarburg und Konz.
Sehenswürdigkeiten und Bauwerke
Am Ufer der Saar liegt auch das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Bei Mettlach passiert die Saar die bekannte Saarschleife.
Wirtschaft
Bedeutung als Verkehrsweg
Die Saar hatte lange Zeit eine wichtige Bedeutung für die Kohle-, Eisen- und Stahlindustrie des Saarlandes. Auf ihr konnten Rohstoffe und Fertigprodukte auf dem Wasserweg über Mosel und Rhein bis beispielsweise ins Ruhrgebiet oder den Hafen von Rotterdam gebracht werden. Die Saar ist über den Saar-Kohlen-Kanal mit dem Rhein-Marne-Kanal verbunden. Kanalisiert wurde sie 1862 bis 1879 von Frankreich aus, so dass (nur) ihr Oberlauf bis Ensdorf (Saarlouis) unterhalb von Saarbrücken, jedoch nicht ihr Unterlauf bis zur Mündung in die Mosel schiffbar waren für Pénichen. Der Unterlauf wurde erst in den Jahren 1968 bis 1987 zur Großschiffahrtsstraße ausgebaut, und zwar zunächst von der Mündung bis Dillingen. Ursprünglich war der Ausbau bis oberhalb Saarbrückens geplant, wurde aber wie andere Infrastrukturmaßnahmen aus politischen Gründen zurückgestellt. Deshalb endet die Großschiffahrt nunmehr unterhalb von Saarbrücken. Wegen des Rückgangs der Stahlindustrie ist der Verkehr auf dem ausgebauten Teil der Saar stagnierend.
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