Saat

Als Saat wird sowohl der Vorgang des „Aussähens“ wie auch „das Ausgesäte“ und „das aus dem Samen Aufgegangene“ bezeichnet.

Die Aussaat kann durch den Menschen, durch Tiere aber auch durch den Wind erfolgen. Der Mensch nutzte früher zur künstlichen Aussaat die Hände, mit welchen er diese aus einem Behältnis in Land- oder Forstwirtschaft streute oder steckte. Heute wird zum großen Teil maschinell gesät. Menschen säen zum Zweck der späteren Ernte der Frucht als Nahrungsmittel oder zum anderweitigen Nutzen. Die Gesamtheit des auszubringenden Samens wird auch als Saatgut bezeichnet.

Saatzeitpunkte

April

Der Monat April ist der Zeitunkt für die Freilandaussaat vieler Gemüsearten oder Kräuter wie Erbsen, Rettich, Radieschen, Bohnen, Salat, Spinat, Petersilie, Dill und viele mehr.

Bodenbearbeitung

Um ein gutes gedeihen der Saat zu garantieren muss neben anderen Faktoren der Boden gut vorbereitet werden. Sobald der Boden frostfrei ist, kann der im vorangegangenen Herbst umgegrabene Boden aufgelockert und mit einem Rechen eingeebnet werden. Bei Auflockerung von gefrostetem Boden ist es möglich, dass man die wertvolle Frostgare im Boden zerstört. Beete, die erst in der zweiten Maihälfte bestellt werden, kann man ab Mitte April mit einem Gründünger wie Kresse oder Gelbsenf aufwerten.

Nicht alle Pflanzen werden im Saatzeitpunkt April im Freiland ausgesät. Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus werden Tomaten, Gurken, Zucchini und Paprika vorgezogen.


Kategorie:Feldwirtschaft

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