Saint-Étienne (Loire)
Saint-Étienne ist die Hauptstadt des südfranzösischen Départements Loire und liegt südwestlich von Lyon im Zentralmassiv.
Entwicklung der Einwohnerzahl:
Saint-Étienne ist Mittelpunkt der Kohlenförderung im Loire-Kohlebecken und Sitz einer Bergakademie (die Grande école „École des Mines“) und der Université Jean Monnet de Saint-Étienne. Wichtige Industriezweige sind die Montanindustrie, aber auch die Elektro-, Textil- und Waffenindustrie.
Das Stadtbild wird in vielen Teilen durch Plattenbauten geprägt; der Stadt ist anzusehen, dass ihre Blütezeit mit dem Schließen der großen Minen der Stadt vorüber war. Lediglich die Gässchen rund um das Zentrum versprühen eine gewisse Charme mit einigen Cafés und Nachtclubs, doch leidet die Stadt auch unter der Nähe zu Lyon.
Aus Saint Etienne kommt der französische Fußballverein A. S. de Saint-Étienne, auf Ewig verfeindet mit der Fußballmannschaft aus Lyon, Olympique Lyon.
In Saint-Étienne wurden geboren:
- der Historiker, Philologe Claude Fauriel (1772-1844)
- der Schriftsteller Jules Janin (1804-1874)
- der Offizier und Entdecker Francis Garnier (1839-1873), der den Mekong-Fluss erkundete
- der Sänger Bernard Lavilliers (b. 1946) (Bernard Ouillon)
