San Marino

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Republik San Marino. Für die gleichnamige Stadt in Kalifornien siehe San Marino (Kalifornien).


Repubblica di San Marino
Republik San Marino

240px|none|Flagge San Marinos: oben weiß, unten blau, Wappen in der Mitte

(Details)

Wahlspruch: „Libertas“
lat., „Freiheit“

Amtssprache Italienisch
Hauptstadt San Marino
Capitani Reggenti Fausta Morganti und
Cesare Gasperoni
Fläche 60,57 km²
Einwohnerzahl 28.503 (Stand Juli 2004)
Bevölkerungsdichte 470,5 Einwohner pro km²
Währung Euro
Zeitzone MEZ (UTC+1)
Nationalhymne Inno Nazionale
Kfz-Kennzeichen RSM
Internet-TLD .sm
Vorwahl +378
Geographische Position San Marinos
320px|Karte San Marinos

Die Republik San Marino (auf italienisch: Repubblica di San Marino) ist ein Staat in Südeuropa. Sie ist vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna und Marken, nahe der adriatischen Küste bei Rimini. Den Felskamm Monte Titano krönt die Festung La Guaita. San Marino ist eine der ältesten Republiken der Erde mit einer Geschichte, die bis auf das Jahr 301 zurückgeht. Sie ist kein Stadtstaat, sondern besteht aus 9 Gemeinden.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Die Republik San Marino befindet sich auf der Ostabdachung der etruskischen Apenninen. Die Nord-Süd-Ausdehnung von 12 Kilometern wird fast komplett vom Rücken des steil nach Norden abfallenden kalkartigen Monte Titano (756 Meter) durchzogen. San Marino liegt bei 43°56’06’’ Nord und 12°26’56’’ Ost. Das Staatsgebiet hat die Form eines unregelmäßigen Vierecks und ist überwiegend hügelig. Es ist 60,57 Quadratkilometer groß und damit kleiner als die Stadt Buxtehude. Zwei größere Flüsse entspringen im Staatsgebiet: die Ausa und der Fiumicello. Des Weiteren durchfließen die Flüsse San Marino und Marano das Land. Das Land grenzt an die beiden italienischen Regionen Emilia-Romagna im Nordosten und Marken im Südwesten. Am südwestlichen Hang des Titano befindet sich die gleichnamige Hauptstadt San Marino.

Klima, Flora & Fauna

In San Marino herrscht mediterranes Klima, das durch die Höhenlage etwas kühler ausgeprägt ist als an der nahe gelegenen Küste. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C, im Winter zwischen -2 °C und 10 °C. In warmen Sommern klettert das Thermometer auch mal auf 35 °C. Im Winter fällt das Quecksilber gelegentlich unter -5 °C, dann kann es auf dem Monte Titano schneien. Der Regen fällt gleichmäßig über das Jahr verteilt, insgesamt ca. 550 Millimeter pro Jahr. Die steilen Abhänge des Monte Titano sowie die hügelige Landschaft um das Bergmassiv sind relativ dicht bewaldet und tragen die typische Mittelmeervegetation. Sie umfasst sommergrünen Laubwald mit Ahorn und Ulmen sowie immergrüne Gehölze mit Steineichen und Kiefern; im immergrünen Buschwald, der „Macchie“, wachsen Lorbeer-, Myrten-, Lavendel- und Erdbeersträucher sowie Olivenbäume.

right|thumb|150px|Blick von San Marino auf die Apenninen Zur Tierwelt des Landes gehören in erster Linie Arten, die als Kulturfolger des Menschen gelten und als solche auch in der näheren Umgebung von menschlichen Siedlungen anzutreffen sind. Dazu zählen Füchse, Hasen, Igel und Marder. Andere Arten wie zum Beispiel Reh und Wiesel bevorzugen als Lebensraum die deckungsreicheren Waldgebiete. Die Vogelfauna ist artenreich ausgeprägt. Falken brüten in Felsnischen oder auf hohen Bäumen, an Singvögeln sind unter anderem Nachtigall, Pirol, Stieglitz, Girlitz und Hänfling vertreten.

Bevölkerung & Sprache

Die Bewohner San Marinos sind italienischen Ursprungs. Heute leben in San Marino 83,1 Prozent San-Marinesen und 12,0 Prozent Italiener. San Marino hatte am 31. Dezember 2002 28.753 Einwohner. Davon lebten in der Hauptstadt San Marino 4.483. Die größte Siedlung ist Serravalle mit 9.265 Einwohnern. In Borgo Maggiore lebten 5.916, in Domagnano 2.651, in Fiorentino 2.031, in Acquaviva 1.602, in Faetano 1.050, in Chiesa Nuova 969 und in Montegiardino 786 Personen. Weiterhin sollen über 13.000 Staatsbürger im Ausland leben. Die Bevölkerungsdichte beträgt 474,7 Einwohner je Quadratkilometer. Die Geburtenrate pro 1.000 Einwohner liegt bei 10,3, die Sterberate bei 8,0, sodass San Marino auch heute noch eine wachsende Bevölkerung verzeichnet.

Die Landessprache ist italienisch. Wegen der starken touristischen Ausrichtung des Staates spricht fast jeder Einwohner eine Fremdsprache fließend (meist Englisch, Deutsch oder Französisch). Stark verbreitet ist außerdem, besonders unter den älteren Generationen, ein romagnolischer Dialekt (Romagnol), der aber teilweise auch von dem der nahe gelegenen Marken beeinflusst ist. 92,3 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, 3 Prozent gehören keiner Religion an.

none|thumb|700px|Weitwinkelblick von San Marino zur Adria none|thumb|700px|Weitwinkelblick von San Marino nach Norden

Geschichte

Die Geschichte San Marinos geht bis auf das 4. Jahrhundert zurück; aus den Anfängen sind hauptsächlich Mythen und Sagen übermittelt, die aber heute als authentisch gelten.

Die Anfänge

thumb|Marino bei seiner Arbeit als Steinhauer Um das Jahr 300 soll Marino, ein Steinhauer aus Rab, einer kroatischen Insel, als Bauarbeiter ins damals aufstrebende Rimini gekommen sein. Noch bevor im Jahr 303 unter Kaiser Diokletian die letzte und wohl auch schlimmste Christenverfolgung in Italien begann, flüchtete Marino als Christ auf den nahe gelegenen Berg Titano. Nach und nach gesellten sich weitere Verfolgte zu ihm und so bildete sich eine erste christliche Gemeinschaft auf dem Titano. Als offizielles Gründungsdatum wird heute der 3. September 301 angegeben.

Als sich die Lage 311 mit dem Toleranzedikt von Nikomedia beruhigte, wurde Marino vom Bischof von Rimini, Gaudenzio, zum Diakon ernannt und bekam von einer zum Katholizismus konvertierten römischen Patrizierin namens Donna Felicissima den Titano geschenkt. Die Republik San Marino gründete sich nach dem Tod ihres Gründers im Herbst 366 auf dessen letzte Worte: „Relinquo vos liberos ab utroque homine“ („Ich lasse Euch frei von den anderen Menschen“).

thumb|Eine der Burgen San Marinos Der erste echte Beweis für das Vorhandensein einer Gemeinschaft auf dem Berg Titano stammt vom Mönch Eugippio, der in einigen überlieferten Dokumenten um das Jahr 511 von einem Mönch auf eben jenem Berg berichtet und das Gebiet schon damals als San Marino bezeichnet. Spätere Dokumente wie das Fetretranische Urteil aus dem Jahr 885 zeugen von einem organisierten und stolzen öffentlichen Leben. Schon laut diesem Urteil konnten Nachbarbischöfe keine Ansprüche auf san-marinesisches Land durchsetzen. Ihre Freiheit genossen sie, und in den ersten Jahrhunderten war der beste Schutz gegen Feinde die Tatsache, dass kaum einer die kleine Gemeinschaft kannte. Trotzdem wurde im 10. Jahrhundert mit dem Bau von Befestigungsanlagen begonnen. Bestätigungen dafür finden sich im Diplom von Berengario aus dem Jahr 951 und in der Bulle von Onorio II von 1126. 1372 schrieb Kardinal Aglico, dass die Stadt „auf einem sehr hohen Felsblock liegt, auf dessen Gipfel drei riesige Burgen emporragen“. Im Laufe der Zeit wurden diese drei Burgen weiter ausgebaut und die Wasserversorgung autarkisiert, indem riesige Zisternen zum Speichern von Regenwasser in den Stein geschlagen wurden. Unterhalb des Regierungspalastes findet man noch heute Zisternen, die zwischen 1472 und 1478 entstanden sind.

Aufstieg der friedlichen Republik

Um das Jahr 1200 war aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung eine Gebietsvergrößerung nötig und es wurden zwei nahe dem Berg gelegene Schlösser mitsamt Ländereien gekauft. Schon kurze Zeit zuvor wurde San Marino eine Stadtrepublik mit eigenen Gesetzbüchern. Das älteste handgeschriebene Gesetzbuch stammt aus dem Jahr 1295. In den nächsten 300 Jahren wurden die Gesetze immer weiter präzisiert und das sechste und letzte Gesetzbuch, das am 21. September 1600 veröffentlicht wurde, zeugt mit seinen 6 Büchern mit 314 Rubriken von einer detaillierten Gesetzgebung. Die Gesetze wurden vom Volk durch einen Rat der Familienoberhäupter, dem Arengo, erlassen. So stand auf Mord und Verrat die Todesstrafe. Selbst das im restlichen Europa im ausgehenden Mittelalter noch übliche Entsorgen von Schmutzwasser und Müll auf öffentlichen Straßen stand unter Strafe. Auch gab es schon zu dieser Zeit zum Schutz der Republik ein perfekt ausgebildetes Heer und jeder Mann zwischen 14 und 60 konnte zum Kriegsdienst herangezogen werden. Schon 1243 wurden erstmals zwei Capitani Reggenti für jeweils sechs Monate als Staatsoberhaupt gewählt. Dies ist so bis heute beibehalten worden.

Kampf um Unabhängigkeit

Die in San Marino eigentlich friedlich zusammenlebenden Ghibellinen und Guelfen wurden durch die in Italien Mitte des 13. Jahrhunderts herrschende Zwietracht zwischen Kirche und Kaiser erstmals gegeneinander aufgehetzt, was dazu führte, dass die kaisertreuen Ghibellinen die Guelfen verbannten. Dass der größere Teil der Bevölkerung Ghibellinen war, lag wohl auch an der Tatsache, dass sich San Marino in den vorherigen Jahrhunderten immer und immer wieder gegen die Nachbarbischöfe verteidigen musste, die mal nur Steuern forderten und mal das gesamte Gebiet erobern wollten. Der Konflikt gipfelte in der Exkommunikation der San-Marinesen im Jahr 1247 durch Papst Innozenz IV.. Zwei Jahre später wurden sie zwar in Perugia davon wieder losgesprochen, aber der Friede zwischen den Bürgern San Marinos kehrte nicht wieder, und in den nächsten 100 Jahren sollten drei weitere Exkommunikationen folgen.

thumb|120px|left|Papst Bonifatius VIII. Die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts war für San Marino eine schwere Zeit. Die unter Gewaltherrschaft der Familie Malatesta stehende welfische Republik Rimini versuchte San Marino einzunehmen, und nur ein Bündnis San Marinos mit dem Ghibellinen Guido von Montefeltro und später seinem Sohn Federico konnte San Marino retten. Die Kämpfe dauerten trotzdem bis 1299. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, gab es in der Folgezeit weitere Versuche, San Marino zu unterwerfen. 1291 versuchte der Kanoniker Teodorico die San-Marinesen dem Papst zu unterwerfen und an diesen Steuern abzuführen. Dies konnte nur mit dem Urteil des damals berühmten Rechtsgelehrten Palamede aus Rimini, der in diesem Fall beauftragt war, den Streit zu schlichten, verhindert werden. Nur fünf Jahre später, 1296, versuchten die Stadtvögte Feretrani das Gebiet für sich zu vereinnahmen. Doch auch hier half das Urteil Palamedes, denn dieses wurde auf Anfrage der San-Marinesen bei Papst Bonifatius VIII. nochmals für rechtskräftig erklärt. Er erkannte damit die volle Souveränität und Freiheit San Marinos an. Doch auch in der Folgezeit versuchten es die angrenzenden Regionen immer wieder, San Marino zu erobern – jedes Mal ohne Erfolg. Als im Jahr 1303 einige Botschafter der Feretranischen Kirche gefangen genommen wurden, nachdem sie in san-marinesisches Territorium eingedrungen waren, flammte der Konflikt wieder auf. Die Kämpfe dauerten bis 1320, als San Marino dank des exzellent ausgebildeten Heeres den Bischof Uberto zum Frieden zwingen konnte.

Die Feinde San Marinos erkannten nun, dass das Territorium kriegerisch nicht einzunehmen war und versuchten es mit Diplomatie. Der Republik wurden kirchliche Vergebung und Steuerfreiheit für Eigentum außerhalb des Territoriums und weitere Rechte wie das Handelsrecht angeboten. Dafür wurde verlangt, einige in San Marino untergekommene Flüchtlinge aus Urbino auszuliefern. Dies wurde abgelehnt, und so gab es weitere Feindseligkeiten vor allem mit der Familie Malatesta bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. Als aber eben jene Familie unter Sigismondo Pandolfo Malatesta 100 Jahre später sowohl beim Papst als auch beim König in Ungnade fiel, nutzten die San-Marinesen die Gunst der Stunde, unterzeichneten am 21. September 1461 ein Bündnis mit der Kirche und nahmen den Krieg wieder auf. 1463 endete der Krieg zugunsten der San-Marinesen und Papst Pius II. sprach der Republik die drei Schlösser Fiorentino, Montegiardino und Serravalle zu. Im gleichen Jahr schloss sich auch das Schloss Faetano freiwillig der kleinen Republik an. Dies war der letzte Krieg und auch die letzte Territoriumsvergrößerung San Marinos.

thumb|Cesare Borgia Zwar fiel 1503 Cesare Borgia, der damalige Herzog von Valentino und Sohn von Papst Alexander VI., in die Republik ein und errichtete eine Gewaltherrschaft, diese dauerte jedoch nicht lange, da Borgias Heer während eines gleichzeitigen Aufstandes im Herzogtum Urbino – an dem sich auch San-Marinesen beteiligten – vernichtend geschlagen wurde.

Abstieg und neuer Stolz

Am 8. Oktober 1600 trat eine neu ausgearbeitete Verfassung in Kraft, deren Grundzüge sich noch in der heutigen Verfassung wiederfinden. Auch in dieser Zeit mussten sich die San-Marinesen immer wieder gegen Eroberer zur Wehr setzen. Im Jahre 1602 wurde ein Schutzvertrag mit der Kirche unterzeichnet, der schließlich 1631 in Kraft trat. Trotz dieses Erfolges ging es San Marino in dieser Zeit nicht gut. Berühmte Persönlichkeiten wanderten aus, adlige Familien starben aus und das kulturelle Niveau sank in den folgenden Jahrzehnten.

Erst eine erneute Eroberung des Landes ließ den Nationalstolz der San-Marinesen wieder aufleben. Am 17. Oktober 1739 fiel Kardinal Giulio Alberoni, der damalige päpstliche Legat von Romagna, in die Republik ein. Die San-Marinesen wandten sich auch diesmal an den Papst, der den Kardinal Enrico Enriquez nach San Marino schickte, um über die dortige Lage zu berichten. Aufgrund seiner Aussagen befahl der Papst Kardinal Alberoni den Rückzug aus San Marino, und so war die Republik schon ein halbes Jahr später, am 5. Februar 1740 wieder frei.

Als Napoléon ab 1796 nach und nach die Vorherrschaft über die gesamte italienische Halbinsel erlangte und sich verschiedene Republiken gründeten, schlossen die San-Marinesen sogleich Handelsabkommen mit diesen, um ihre Verbundenheit mit Napoléon zum Ausdruck zu bringen.

Es wird berichtet, daß Napoléon während der italienischen Kampagne seinen Truppen befahl, an den Grenzen zur Republik San Marino halt zu machen und sie nicht zu überschreiten - der Korse war, nach eigenem Bekunden, ein Bewunderer des Kleinstaates, der niemals jemand anderem untertan gewesen war. In Siegerlaune bot er den San Marinesen an, sie für ihre historische Unbeugsamkeit mit zwei Kanonen, mehreren Fuhren Getreide und einer territorialen Erweiterung bis zum Meer zu belohnen. Die Weisheit der selbstbewußt-zurückhaltenden San Marinesen ist bewundernswert. Die historische Chance, ihr Land zu vergrößern, die andere, bedeutendere Nationen niemals ausgeschlagen hätten, ließen sie unbeachtet; wohlwissend, daß sie mit ihren Nachbarn nie wieder in Frieden leben würden. Auch die Kanonen schickten sie wieder zurück. Nur die Getreideladung fand als friedfertiges Geschenk Napoléons ihre Gnade...

Nach der Niederlage des napoleonischen Frankreichs wurde auf dem Wiener Kongress 1815 festgelegt, dass in Italien die vornapoleonische Ordnung wieder hergestellt werden sollte – somit erlangten nicht nur die spanischen Bourbonen den Süden der Halbinsel und die Habsburger den Norden zurück, sondern auch San Marino blieb frei.

Italienische Einigung

Während es in der Phase des Risorgimento in allen italienischen Teilen zu Freiheitsbewegungen kam, bot die freie Republik San Marino Flüchtlingen Asyl an. Nach der Niederwerfung der Revolutionen von 1848/49 flüchtete Giuseppe Garibaldi nach San Marino und erhielt 1861 auch die san-marinesische Staatsbürgerschaft.

Nachdem es sowohl in Sizilien als auch in Norditalien Volksabstimmungen gab und sich beide Teile mit überwältigender Mehrheit für einen Anschluss ans Königreich Sardinien-Piemont ausgesprochen hatten und der Kirchenstaat schon von piemontesischen Truppen eingenommen wurde, wurde am 17. März 1861 schließlich das neue Königreich Italien ausgerufen. San Marino als jeher freie Republik wollte nie an der Einigung Italiens teilnehmen und blieb daher souverän. Der spätere Ehrenbürger Abraham Lincoln schrieb dazu an die Capitani Reggenti: „Obgleich Ihr Staatsgebiet klein ist: Ihr Staat ist einer der geehrtesten der Geschichte“. Schon am 22. März 1862 schloss die Republik weit reichende Verträge mit dem Königreich ab, die San Marino und das Königreich Italien als gleichberechtigte Partner festschrieben. Diese Konvention wurde am 27. März 1872 erneuert.

Faschismus und Zweiter Weltkrieg

thumb|Neutralität Bis 1906 waren die 60 Mitglieder des Parlaments auf Lebenszeit ernannt und wurden in Eigenregie nachbesetzt. 1906 wurden politische Wahlen eingeführt, die die Demokratie eigentlich stärken sollten. Zunächst wurden diese aber schon 1923 negativ ausgenutzt. Nachdem bereits am 1. April 1923 die beiden ersten faschistischen Capitani Reggenti ihr Amt antraten, erreichte die faschistische Partei (Partito Fascista Sammarinese) bei den Wahlen am 4. April 1923 die absolute Mehrheit. Die Republik stellte später trotz der Nähe zum italienischen Diktator Benito Mussolini keine Soldaten für das italienische Heer, und da sich die faschistische Regierung San Marinos trotz allem der Neutralität verpflichtet sah, blieb die Republik im Zweiten Weltkrieg offiziell neutral. 1941/42 schafften es dann erstmals wieder oppositionelle Kräfte in das Parlament einzuziehen, was dem antifaschistischen Widerstand Auftrieb verlieh. Am 28. Juli 1943 löste sich die san-marinesische faschistische Partei schließlich auf – drei Tage nach Mussolinis Sturz. San Marino nahm in der Folgezeit bis zu 100.000 Flüchtlinge auf. Trotz der Neutralität und der Markierung des Staatsgebietes durch riesige weiße Kreuze warfen britische Bomber am 26. Juni 1944 mehrere hundert Bomben über San Marino ab, wodurch 60 Menschen starben und hunderte verletzt wurden. Später gab die britische Regierung zu, dass dieser Angriff vollkommen ungerechtfertigt war. Im September 1944 kam es nochmals zu Gefechten um San Marino, als deutsche und alliierte Truppen um das Gebiet kämpften. Am 19. September schließlich konnte die 8. US-Armee das Gebiet einnehmen. Die Alliierten blieben bis November 1944 in San Marino, unter anderem, um bei der Rückführung der vielen Flüchtlinge zu helfen.

Nachkriegszeit

Da durch den Sturz der faschistischen Regierung sowohl Verfassung als auch Gesetzgebung unangetastet blieben, gab es nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nur wenige grundlegende politische Veränderungen in der Republik: So wurde 1960 das aktive und 1973 das passive Wahlrecht für Frauen eingeführt.

Eine oft vergessene Tatsache ist, dass die Republik von 1947 bis 1957 und nochmals von 1978 bis 1986 von Kommunisten regiert wurde. Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts mäßigte sich die Partei und nannte sich progressiv-demokratische Partei und regiert zusammen mit den führenden Christdemokraten noch heute.

Seit Ende der 1950er Jahre nahm der Tourismus eine immer größere Rolle in San Marino ein. Im Jahr 2000 besuchten über 3 Millionen Touristen den Staat mit seinen weniger als 30.000 Einwohnern. Die Steuereinnahmen stiegen, sodass seit 1975 die gesamte medizinische Versorgung kostenlos angeboten werden kann. Heute fließen 60 Prozent der Einnahmen der Republik direkt oder indirekt durch den Tourismus ins Land. Die meisten Touristen kommen für Tagesausflüge von den Touristenzentren der nahen Adria, beispielsweise von Rimini und Pesaro. Die Republik – seit 1992 auch Mitglied der Vereinten Nationen – ist vollkommen schuldenfrei.

Wirtschaft und Währung

thumb|San-marinesische 2-Euro-MünzeSan Marino besitzt keine Bodenschätze. Die Nutzung der Staatsfläche erfolgt vor allem land- und forstwirtschaftlich, auch wenn die Fläche rückläufig ist, da die Bevölkerung ständig wächst. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts lebten die San-Marinesen vor allem von Landwirtschaft, Viehzucht und dem Abbau von Steinen aus den einheimischen Steinbrüchen. Seitdem gibt es auch in San Marino einen steten Aufschwung von Handwerk und Handel, aber auch der Industrie – auch bedingt durch den starken Zustrom von Touristen. Angebaut werden in San Marino Getreide, Wein, Oliven und Obst; verbreitet ist außerdem die Rinder- und Schweinezucht. Die wichtigsten Erzeugnisse der Handwerksbetriebe und mittelständischen Industrie sind Keramikprodukte, Fliesen, Möbel, Süßwaren, Liköre, Farben und Lacke, Textilien (Seide) und Bekleidungswaren. Exportiert wird vor allem Wein und Wolle, kunsthandwerkliche Produkte und Briefmarken. Durch den Verkauf san-marinesischer Briefmarken, die 10 Prozent zum Bruttonationaleinkommen beitragen und durch weitere touristische Einnahmen finanziert sich der Staat: Direkt und indirekt kommen 60 Prozent der Devisen durch den Tourismus ins Land, Steuern werden fast keine erhoben. Importiert werden hauptsächlich Fertigprodukte und Konsumgüter, aber auch Gold für die vielen Goldschmiede und Juweliere.

Das jährliche Durchschnittseinkommen liegt bei 10.300 US-Dollar. 52 Prozent der Bevölkerung arbeiten im Dienstleistungssektor, 41 Prozent in der Industrie und 7 Prozent im primären Sektor. Die Inflation liegt bei 2,6 Prozent.

Die Währung war bis zur Europäischen Währungsunion die italienische Lira. Zusätzlich zu den italienischen Münzen prägte San Marino seit 1972 nach einer 34-jährigen Unterbrechung auch wieder eigene Münzen (san-marinesische Lire), die den gleichen Wert wie die italienischen Lire hatten. Später wurden auch Goldmünzen geprägt, die aber nur auf dem san-marinesischen Staatsgebiet gültig waren. Seit dem 1. Januar 2002 gilt auch in San Marino der Euro. San Marino gibt dabei eigene Euromünzen mit landesspezifischer Rückseite heraus.

Politik und Verwaltung

thumb|Regierungspalast Die alte Institution des Arengo, ursprünglich die Versammlung sämtlicher Familienoberhäupter, übertrug ihre Machtbefugnisse später dem Consiglio Grande e Generale (Großer und Allgemeiner Rat). Heute wird die Gesamtheit der Wahlberechtigten als Arengo bezeichnet und wird zweimal pro Jahr am Sonntag nach der Amtseinführung der Capitani Reggenti einberufen. Die Bürger von San Marino haben dabei die Gelegenheit, dem Consiglio Grande Vorschläge und Gesuche von allgemeinem Interesse zu unterbreiten.

Die gesetzgebende Gewalt wird vom Consiglio Grande e Generale (großer und allgemeiner Rat) ausgeübt, dessen 60 Mitglieder von der Bevölkerung auf 5 Jahre gewählt werden. Er genehmigt den Staatshaushalt und ernennt die Capitani Reggenti. Die Regenten sind die Oberhäupter des Staates und der Exekutive, sie bleiben 6 Monate im Amt und werden am 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres feierlich eingesetzt. Zur Zeit (Juni 2005) regiert eine Koalition aus Christdemokraten (PCDS) und Sozialisten (PSS).

thumb|left|Flagge San Marinos Die exekutive Gewalt liegt beim Congresso di Stato. Er besteht aus 10 Ministern (Segretari di Stato) für: äußere und politische Angelegenheiten; innere Angelegenheiten und Zivilschutz; Finanzen, Haushalt, Wirtschaftsplanung und Beziehungen zu dem staatlichen Amt für Philatelie und Numismatik (A.A.S.F.N.: Azienda Autonoma Filatelica e Numismatica); Industrie, Handwerk und Wirtschaftskooperation, Post und Telekommunikation; öffentlichen Unterricht, soziale Angelegenheiten, Kultur und Justiz; Fremdenverkehr, Handel und Sport; Gesundheitswesen und soziale Sicherheit; Gebiet, Umwelt und Landwirtschaft; Arbeit und Kooperation; Beziehungen zu den Gemeinderäten (Giunte di Castello) und zu dem staatlichen Dienstleistungsunternehmen (Azienda Autonoma di Stato per i Servizi) und zu dem staatlichen Versorgungsunternehmen (Azienda Autonoma di Stato di Produzione). Das Staatsgebiet von San Marino ist in neun Castelli (Gemeinden) unterteilt, die den alten Kirchspielen entsprechen. Jedes Castello hat einen von den Einwohnern gewählten Gemeinderat (Giunta) unter dem Vorsitz eines auf fünf Jahre gewählten Capitano. Der Consiglio dei XII (Rat der 12) wird vom Consiglio Grande e Generale für die Dauer einer Legislaturperiode gewählt und ist ein verwaltungsrechtliches Organ sowie die höchste gerichtliche Instanz der Republik. Zwei Beauftragte der Regierung (Sindaci di Governo) vertreten den Staat vor Gericht sowie in Streitigkeiten über Finanz- und Vermögensangelegenheiten.

Die Republik San Marino unterhält derzeit diplomatische und konsularische Beziehungen zu über siebzig europäischen und nichteuropäischen Staaten. Die diplomatischen Vertretungen der Republik im Ausland haben meist den Rang von Konsulaten oder Generalkonsulaten (z. B. das Generalkonsulat in Frankfurt am Main).

San Marino ist Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen, darunter der UNO, der UNESCO, des Europarats, des Internationalen Währungsfonds (IWF), des Internationalen Gerichtshofes, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Welttourismusorganisation und selbst der Internationalen Walfangkommission. Die Republik unterhält auch offizielle Beziehungen zur Europäischen Union und nimmt an der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa teil.

Gliederung

right|Gliederung von San Marino San Marino ist in neun Castelli geteilt, die gleichzeitig auch eigenständige Gemeinden sind.

San Marino ist die Hauptstadt der kleinen Republik. Weltberühmte Denkmäler, wie der Regierungspalast (Palazzo Publico) und die drei Burgen, vielfältige Museen und ein einzigartiges Panorama, machen aus dieser Stadt ein Touristenzentrum mit vielen Millionen Besuchern im Jahr. In den über 1.000 Geschäften der kleinen Stadt kann man fast alles kaufen. Es ist das einzige Castello ohne Grenzen zu Italien. Ende 2002 lebten hier 4.483 Menschen.

Der Name des Castello Acquaviva stammt von einer wichtigen Quelle, die sich am Fuße des Montecerreto befindet, einem Berg, der mit einem Pinienwald bedeckt ist. Der Sage nach befindet sich hier die Grotte, die dem heiligen Marino als erster Zufluchtsort diente. In diesem Bezirk befindet sich eine der weltweit besten Motocross-Bahnen und talabwärts am Ufer des Baches San Marino befindet sich das wichtige Industriezentrum Gualdicciolo. Am 31. Dezember 2002 lebten 1.602 Menschen in Acquaviva.

left|thumb|Borgo Maggiore Das Dorf Borgo Maggiore, nördlich zu Füßen des Monte Titano liegend, hieß früher Mercatale (Marktort) und ist auch heute noch einer der wichtigsten Märkte San Marinos. Mit einer Seilbahn kommt man von hier aus direkt auf den Monte Titano in die Stadt San Marino. Ende 2002 lebten 5.916 Menschen hier. Borgo Maggiore ist somit der zweitgrößte Ort San Marinos.

Das Castello Chiesa Nuova (Neukirche) im Südwesten der Republik trat samt Gebiet 1320 freiwillig San Marino bei. Bis in das 16. Jahrhundert hieß das Gebiet Busignano. Die Wirtschaft dieser kleinen Gemeinde mit 969 Einwohnern (31.12.2002) ist stark landwirtschaftlich geprägt. Chiesa Nuova trägt als Castello auch den Namen Penna Rossa (rote Feder) und führt eine rote Feder im Wappen.

Domagnano ist ein kleines Dorf, das schon zu Zeiten der Römer besiedelt war. Von hier aus kann man wunderbar den Monte Titano und das Meer fotografieren. 2.651 Menschen lebten Ende 2002 in Domagnano. Es trägt als Castello auch den Namen Montelupo (Wolfsberg) und führt im Wappen einen weißen Wolf vor einem grünen Berg.

Die Gemeinde Faetano trat samt Gebiet 1463 der Republik bei. Mit 1.050 Einwohnern (31.12.2002) zählt Faetano zu den kleineren Castelli, beheimatet dafür aber viel Grün und einen großen See.

Fiorentino, mit 2.031 Einwohnern (31.12.2002) im Süden der Republik liegend, Montegiardino, die kleinste Gemeinde mit 786 Einwohnern, und Serravalle, mit 9.265 Einwohnern das größte Castello, wurden allesamt 1463 erobert. In Serravalle liegt die größte Stadt des Landes, Dogana, das Einfallstor zu Italien.

Kultur

thumb|Guardia del Consiglio Grande e Generale Die Kultur San Marinos ist durch die Geschichte und den Hang zur Freiheit der San-Marinesen geprägt. So finden jedes Jahr Mittelaltertage statt und die Einführung der Capitani Reggenti ist jedes halbe Jahr eine große Zeremonie. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Guardia del Consiglio Grande e Generale (Wache des Großen und Allgemeinen Rates). Gegründet nach der Befreiung von Giulio Alberoni 1740 sind auch heute noch diese freiwillig dienenden San-Marinesen in historischen Uniformen für den Schutz der Staatsoberhäupter und des Parlaments zuständig und gestalten zusammen mit allen wichtigen weltlichen und geistlichen Bürgern San Marinos die Feierlichkeiten zur Einführung der neuen Regierungskapitäne. Dabei wird natürlich auch die Nationalhymne gespielt, die von Federico Consolo, einem san-marinesischen Violinisten und Komponisten geschrieben wurde. Das besondere ist, dass diese 1894 als solche bestimmte Nationalhymne keinen Text hat und daher auch einfach nur Inno Nazionale (ital. Nationalhymne) genannt wird. Die Blütezeit san-marinesischer Musik war das 17. Jahrhundert, als beispielsweise Francesco Maria Marini da Pesaro seine Concerti Spirituali, eine Sammlung von 27 Konzerten, hier verfasste.

Auch zum Nationalfeiertag am 3. September herrscht Volksfeststimmung und Traditionen stehen im Vordergrund. So veranstaltet das seit 1295 bestehende san-marinesische Armbrustschützen-Korps „I balestrieri“ Vorführungen.

San Marino besitzt eine kleine Universität, die Università degli Studi di San Marino. Das dazugehörige Internationale Zentrum für semiotische und kognitive Studien wurde 1988 vom berühmten italienischen Autor Umberto Eco gegründet. Er lehrte an der Universität bis 1995. Bereits vor Gründung der Universität gab es die privat initiierte, von der Regierung unterstützte Accademia Internazionale delle Scienze (AIS San Marino), die aber ihre Aktivitäten später mehr ins Ausland verlegte.

In der Stadt San Marino gibt es zahlreiche Museen. So befindet sich im Palast Pergami Belluzzi ein Staatsmuseum (Museo di Stato) mit tausenden Ausstellungsstücken zur Geschichte San Marinos: Fundstücke historischer Ausgrabungen, historische Dokumente, Münzen und Gemälde. Der sogenannte „Zweite Turm“ beherbergt ein Museum für antike Waffen (Museo delle Armi Antiche), das mit mehr als 1500 Ausstellungsstücken die Waffengeschichte vorrangig des 15. bis 17. Jahrhunderts zeigt. Weiterhin findet man viele private Museen wie eines der größten Ferrari-Museen mit 25 Original-Fahrzeugen, Motoren, Jahrbüchern und Studien. Auch die größte öffentliche Sammlung von Abarth-Fahrzeugen mit über 30 Exemplaren befindet sich dort. Weiterhin befinden sich in San Marino ein Museum mit modernen Waffen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, ein Wachsfigurenkabinet mit nachgestellten Szenen der Geschichte der Republik und ein Foltermuseum.

Sport

Der beliebteste Sport in San Marino ist Fußball. Die international bekannteste Sportveranstaltung des Landes ist der in Imola (Italien) stattfindende Große Preis von San Marino in der Formel 1.

Fußball

framed|Logo des FSGC Obwohl San Marino nicht einmal 30.000 Einwohner hat, gibt es eine nationale Meisterschaft, organisiert vom Verband FSGC (Federazione Sammarinese Giuoco Calcio, gegründet 1931) mit 15 Teams. Dabei treten die Teams in der ersten Phase der Meisterschaft in zwei Gruppen mit sieben beziehungsweise acht Teams gegeneinander an. Jeweils die drei besten Teams nehmen dann an einer Endrunde teil.

Ein san-marinesisches Nationalteam gibt es seit 1986. Das erste Spiel gegen das kanadische Olympia-Team verlor man 0:1. Das erste offizielle Spiel als Nationalmannschaft in der FIFA bestritt die san-marinesische Elf am 14. November 1990 gegen die Schweiz in der Qualifikation für die Europameisterschaft 1992 - San Marino verlor 0:4. Ein Höhepunkt der san-marinesischen Fußballgeschichte war die 1:0-Führung gegen England am 17. November 1993. Nach nur acht Sekunden erzielte David Gualteri das schnellste Tor in der Länderspielgeschichte. Allerdings verlor San Marino auch dieses Spiel (1:7).

Das Nationalteam hat bisher nur einmal überhaupt gewonnen: Am 29. April 2004 konnte unter dem Trainer Gianpaolo Mazza die Liechtensteiner Fussballnationalmannschaft in einem Freundschaftsspiel 1:0 geschlagen werden. Außerdem verzeichnet die Statistik Remis gegen Liechtenstein, Lettland und die Türkei. Dagegen stehen 68 Niederlagen. In der FIFA-Weltrangliste steht die Mannschaft San Marinos damit derzeit auf Platz 162 (von 205), noch vor Staaten wie Afghanistan, den Philippinen, Pakistan und der Dominikanischen Republik.

Formel 1

thumb|Grand-Prix-Strecke Der Große Preis von San Marino findet nicht in San Marino, sondern 100 Kilometer nordwestlich in Imola statt.

1980 wurde der Großen Preis von Italien von Monza nach Imola verlegt. Aufgrund vieler Beschwerden wurde diese Entscheidung aber schon ein Jahr später wieder rückgängig gemacht. Um trotzdem nicht auf Imola und somit das Heimspiel Ferraris verzichten zu müssen, wurde der Große Preis von San Marino ins Leben gerufen, der entsprechend seit 1981 regelmäßig in Imola durchgeführt wird.

Siehe auch

Literatur

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Weitere multimediale Inhalte auf den Commons: „San Marino“.

Weblinks



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Koordinate: 43°56'06 N 12°26'56 O

See also: San Marino, 1. April, 1. Januar, 10. Jahrhundert, 1126, 1200, 1243