Sangay Nationalpark
Der Sangay Nationalpark (span. Parque Nacional Sangay) liegt an der östlichen Gebirgskette der Anden in Zentral-Ecuador und ist zirka 517.000 Hektar groß. Er wurde am 26. Juli 1979 gegründet und gehört seit 1983 zum Welterbe der UNESCO.
In dem Park, der auf einer Höhe von 900 bis 5319 Metern liegt, herrscht ein subtropisches Klima mit Temperaturen von bis zu 26° Celsius. Im Sangay Nationalpark gibt es drei Vulkane: den namensgebenden Sangay, den Tungurahua und den Vulkan El Altar. In dem Park, der dem Natur- und Kulturschutz dient, leben seltene Tiere wie z.B. Tapire, Brillenbären und Kondore. Darüber hinaus gibt es dort mehr als 300 Seen und Teiche.
Der Sangay-Nationalpark umfasst Teile der Provinzen Cañar, Tungurahua (Provinz), Chimborazo und Morona Santiago.
